Die Demokratin Mary Peltola hat bei Alaskas offener Top-Four-Vorwahl für den US-Senat am 18. August 2026 einen frühen Vorsprung erzielt. Das geht aus den am Wahlabend veröffentlichten vorläufigen Zahlen der Alaska Division of Elections hervor, über die unter anderem die Anchorage Daily News berichtete. Da in Alaska fristgerecht abgestempelte Briefwahlstimmen auch nach dem Wahltag noch berücksichtigt werden, können sich die Stimmanteile in den kommenden Tagen verändern.
Alaska ermittelt seit 2022 in einer nichtparteilichen Vorwahl die vier bestplatzierten Kandidatinnen und Kandidaten, die in die allgemeine Wahl am 3. November 2026 einziehen. Dieses Top-Four-Verfahren stellt alle Bewerberinnen und Bewerber unabhängig von der Parteizugehörigkeit auf einen Stimmzettel. Die Division of Elections veröffentlicht fortlaufend aktualisierte Auszählungen, sobald weitere Stimmen – insbesondere Briefwahl- und abgelegene Bezirke – eingehen.
Als Amtsinhaber bewirbt sich der Republikaner Dan Sullivan um eine weitere sechsjährige Amtszeit im US-Senat. Peltola ist bundesweit als erste Alaska Native im Kongress bekannt. Sie zählt seit längerem zu den prominentesten demokratischen Stimmen des Bundesstaats und hatte ihre politische Basis in ländlichen Regionen und unter Wählergruppen ausgebaut, die in Alaskas Wahlsystem mit Übertragungspräferenzen eine Rolle spielen können. Für die allgemeine Wahl ist nach geltendem Recht eine Rangfolgewahl vorgesehen, bei der gegebenenfalls Zweit- und weitere Präferenzen der Wählerinnen und Wähler über die endgültige Mandatsvergabe entscheiden.
Die frühe Führung Peltolas in der Vorwahl sagt für sich genommen noch nichts über das endgültige Feld der vier Qualifizierten oder deren Reihenfolge aus. In den vergangenen Wahlzyklen hatte sich wiederholt gezeigt, dass sich Abstände über mehrere Auszählungsrunden verändern können. Entscheidend für das November-Ergebnis ist zudem die Rangfolgewahl, die in knappen Rennen Stimmenverschiebungen zwischen politisch nahestehenden Kandidaturen ermöglicht. Die Division of Elections weist darauf hin, dass die Endergebnisse erst nach Abschluss der Auswertung aller fristgerecht eingegangenen Stimmen feststehen.
Beobachter verweisen darauf, dass der Wettbewerb um Alaskas Senatssitz regelmäßig überregionale Aufmerksamkeit erhält. Der weitere Verlauf des Rennens hängt neben der Zusammensetzung des Top-Four-Feldes auch von der Mobilisierung in der Fläche und den Präferenzübertragungen im November ab. Aussagen der Kampagnen zum Zwischenstand sind als Positionierungen der jeweiligen Lager zu werten; maßgeblich bleiben die offiziell verlautbarten Auszählungen der Wahlbehörde.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).