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Anklage: Frau wegen Beschusses von Rihannas Haus am 8. März 2026 wegen versuchten Mordes angeklagt

Am 30. September 2026 wurde eine 36-jährige Frau aus Florida wegen versuchten Mordes und weiterer schwerer Delikte angeklagt. Die Ermittler werfen ihr vor, am 8. März 2026 mit einem halbautomatischen Gewehr auf das Anwesen…

Ein Los Angeles County Superior Court hat am 30. September 2026 eine Anklage gegen die 36-jährige Ivanna Lisette Ortiz aus Orlando, Florida, öffentlich gemacht. Die Staatsanwaltschaft erhob eine Anklagebank mit insgesamt 14 schweren Anklagepunkten, darunter ein Count wegen versuchten Mordes, zehn Anklagen wegen Angriffs mit einer 'assault weapon' (assault weapon) und drei Anklagen wegen des Schießens auf ein bewohntes Wohngebäude oder Wohnanhänger. Die Anklage wurde nach Angaben des Los Angeles County District Attorney am selben Tag unsealed. (Anklagebeginn: 18. Juni 2026, Unsealing: 30. September 2026.)

Staatsanwalt Nathan J. Hochman erklärte in der Pressemitteilung der Behörde, das Beschussdelikt sei ein schwerwiegendes, gewalttätiges Verbrechen; es sei reines Glück, dass bei den Schüssen vom 8. März 2026 niemand verletzt wurde. Nach den von der Behörde vorgelegten Angaben fuhr Ortiz am 8. März 2026 gegen 13:20 Uhr mit einem Fahrzeug vor ein Anwesen in der 9500-Block Heather Road im Beverly Crest-Gebiet und feuerte mehrere Dutzend Schüsse aus einem AR-15-artigen Gewehr auf das Grundstück. Zu jener Zeit hielten sich auf dem Gelände die Musikerin Rihanna, ihr Lebenspartner A$AP Rocky, deren Kinder sowie weitere Personen auf; zudem trafen Projektilfragmente ein Airstream-Trailer und die Wand einer Kinderzimmererschließung. Niemand wurde körperlich getroffen.

Die Anklage wurde laut Pressemitteilung von der Major Crimes Division unter Federführung des Staatsanwalts Alexander Bott vorbereitet. Ortiz erschien nach dem Unsealing vor Gericht, ihr Verteidiger meldete einen Not-Guilty-Plea; Richterin Yvette Verastegui setzte die Kaution auf 2,65 Millionen US-Dollar fest. Ein weiterer Termin wurde für den 29. Oktober 2026 im Foltz Criminal Justice Center anberaumt.

Die Staatsanwaltschaft führt an, die Indizien deuteten darauf hin, dass die Beschuldigte gezielt handelte; zugleich werde weiterhin ermittelt, ob sich eine Motivation oder eine Verbindung zwischen der Beschuldigten und dem Opfer feststellen lasse. Verteidigerseitig war zuvor die Frage ihrer Prozessfähigkeit aufgeworfen worden; ein Richter hatte Ortiz am 29. September 2026 jedoch für verhandlungsfähig erklärt.

Tatsachen, Zuschreibungen und rechtliche Folgen sind klar zu trennen: Die Anklage dokumentiert die Vorwürfe, eine Verurteilung steht noch aus. Sollte eine Verurteilung erfolgen, droht der Beschuldigten in Kalifornien eine Höchststrafe bis hin zu lebenslanger Freiheitsstrafe. Die näheren Umstände der Motivation und mögliche Verteidigungsstrategien sind Gegenstand laufender Ermittlungen und noch nicht belegt.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen