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Arbeitsmarkt der Vereinigten Staaten stagniert: Im September nur 29.000 Stellen hinzugekommen

Am 2. Oktober 2026 meldete das Bureau of Labor Statistics, dass die US-Gesamtbeschäftigung im September nur um 29.000 zunahm und die Arbeitslosenquote auf 4,2 Prozent stieg. Zugleich wurden Juli- und Augustzahlen nach unten revidiert.

Der US-Arbeitsmarkt zeigte im September 2026 unerwartete Schwäche: Am 2. Oktober 2026 veröffentlichte das Bureau of Labor Statistics (BLS) die monatliche Arbeitsmarktstatistik, nach der die Gesamtbeschäftigung im nichtlandwirtschaftlichen Bereich um lediglich 29.000 Stellen zunahm. Die offizielle Arbeitslosenquote stieg dem Bericht zufolge auf 4,2 Prozent. Damit blieb das Beschäftigungswachstum deutlich hinter den Konsenserwartungen zurück.

Der Bericht unterscheidet zwischen den beiden monatlichen Erhebungen: Die Haushaltsbefragung meldete 7,1 Millionen Arbeitslose und eine nur geringe Veränderung bei Erwerbsbeteiligung und Beschäftigungsquote. Die Erhebung unter Arbeitgebern zeigte, dass die durchschnittlichen monatlichen Stellenzuwächse der vergangenen zwölf Monate bei 45.000 lagen und die Beschäftigung in den großen Branchen im September insgesamt „kaum verändert“ wurde.

Das Gesundheitswesen trug zwar mit einem Plus von 17.000 Stellen am stärksten bei, doch diese Zunahme lag unter dem Zwölfmonatsdurchschnitt von 33.000 monatlich; Krankenhäuser und ambulante Gesundheitsdienste verzeichneten Zuwächse, während Pflege- und Wohnheime Stellen abbauten. Konstruktion (+11.000) und die Fertigung (+9.000) zeigten ebenfalls nur moderate Veränderungen. Finanzdienstleistungen verzeichneten einen Rückgang von 7.000 Beschäftigten.

Bemerkenswert sind die nachträglichen Revisionen: Die BLS revidierte die Juli- und Augustdaten nach unten — Juli ging von +21.000 auf −10.000, August von +162.000 auf +133.000 — sodass die kombinierte Beschäftigungszahl für Juli und August um 60.000 geringer ausfällt als zuvor berichtet. Solche revisionsbedingten Korrekturen beeinflussen die Einschätzung der kurzfristigen Dynamik deutlich.

Lohn- und Arbeitszeitindikatoren zeigten wenig Bewegung: Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit blieb unverändert, die Stundenlöhne stiegen im Monat um 5 US-Cent (+0,1 Prozent) auf durchschnittlich 37,81 US-Dollar; auf Jahresbasis lag das Lohnwachstum bei etwa 3,0 Prozent.

Die Befunde werden politisch und wirtschaftlich breit rezipiert: Ein deutlich schwächerer Stellenaufbau kann die Debatte über die Zinspolitik der Federal Reserve beeinflussen und spielt unmittelbar in die Konjunktur- und Wahlkampfdebatten hinein. Prognosen und politische Bewertungen bleiben getrennter Analyse vorbehalten; die hier berichteten Zahlen beruhen auf der Veröffentlichung des Bureau of Labor Statistics vom 2. Oktober 2026.

Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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