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Ärztliche Fachgesellschaften empfehlen aktualisierte Grippe- und Coronavirus‑Impfungen für Herbst 2026

Am 2. September 2026 legten führende US‑ärztliche Fachgesellschaften abgestimmte Empfehlungen für die Schutzimpfung gegen Influenza, die Coronavirus‑Krankheit 2019 und RSV vor und betonten die evidenzbasierte Grundlage sowie den Schutz vulnerabler Gruppen.

Kurzmeldung

Am 2. September 2026 haben mehrere große US‑ärztliche Fachgesellschaften gemeinsam aktualisierte Empfehlungen für die kommende Respiratorische Saison 2026–2027 veröffentlicht. Die American Academy of Pediatrics, die American Academy of Family Physicians, das American College of Obstetricians and Gynecologists und die Infectious Diseases Society of America stellten abgestimmte Leitlinien vor, die sich an einer unabhängigen Evidenzprüfung des Vaccine Integrity Project orientieren. Ziel sei es, Praxis und Öffentlichkeit eine klare, wissenschaftlich begründete Orientierung zu geben.

Kernpunkte der Empfehlungen sind eine saisonale Grippeimpfung für nahezu alle Personen ab sechs Monaten, die gezielte Auffrischung gegen die Coronavirus‑Krankheit 2019 insbesondere für Ältere und andere Risikogruppen sowie Hinweise zur RSV‑Prophylaxe in der Schwangerschaft zum Schutz Neugeborener. Die Fachgesellschaften verweisen auf aktuelle Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten früherer Saisons und auf die im Frühsommer 2026 abgeschlossene Evidenzzusammenführung. Vertreter des Vaccine Integrity Project und der teilnehmenden Gesellschaften hoben hervor, dass Impfstoffe Hospitalisierungen und schwere Verläufe deutlich reduzieren können.

Erstmals nennen die Empfehlungen auch eine alternative Grippeoption für ältere Menschen: mRNA‑basierte Influenzaimpfstoffe, die in klinischen Studien bessere Schutzraten gegenüber Standarddosen zeigten. Gleichzeitig betonen die Autorinnen und Autoren, dass Zulassungsbeschränkungen, Altersangaben der Hersteller und die individuelle Risikobewertung durch Ärztinnen und Ärzte zu beachten sind. Als Beispiel wird die Indikationslage für die RSV‑Prävention mit dem Vakzin Abrysvo in der Schwangerschaft genannt.

Die Centers for Disease Control and Prevention bleiben die maßgebliche Bundesbehörde für endgültige Verteilungsregelungen und Abrechnungsfragen; die nun veröffentlichten Empfehlungen sind fachliche Leitlinien, aber nicht automatisch bundesrechtlich verbindlich. Präsidentinnen und Präsidenten der beteiligten Organisationen erklärten, die Initiative reagiere auch auf veränderte staatliche Hinweise der vergangenen Monate und wolle Vertrauen in eine transparente, evidenzbasierte Impfpolitik stärken. Kliniken und Hausärztinnen und Hausärzte dürften ab September 2026 ihre Impfstoffbestellungen und Patientenberatung entsprechend anpassen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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