Seit den ersten Suchmaßnahmen in dem Gebäude auf der West Chew Avenue arbeiten Polizei und Bundesbehörden die digital beschlagnahmten Bestände auf mögliche Hinweise zu vermissten Frauen durch. Behörden gaben an, dass sich in dem Material Hinweise auf mehrere Frauen finden, darunter Bilder, die nach derzeitiger Einschätzung den Verdacht auf Tötungsdelikte nähren. Die Auswertung von mehr als einer Million Fotos und Videos erfordert Zeit und binds Ressourcen von forensischen Labors und Ermittlern.
Regionale Medien rücken neben den kriminaltechnischen Fragen auch die Praxis der Polizei beim Umgang mit Vermisstenanzeigen in den Mittelpunkt: Familienangehörige und lokale Kommentatoren fordern Aufklärung, ob früheres Verhalten der Behörden Fehler enthielt, und welche Lehren für künftige Anzeigenarbeit gezogen werden müssen. Ermittler warnen zugleich, dass die Suche nach physischen Spuren Monate dauern kann und bislang keine abschließenden juristischen Ergebnisse vorliegen.