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CBP meldet am BWI Airport binnen Tagen zwei große Khat-Beschlagnahmungen

In Baltimore beschlagnahmten US-Zollbeamte 412 Pfund und kurz darauf 847 Pfund Khat in aufgegebenem Gepäck. Die Funde kamen nach Flügen aus London und deuten laut Behörden auf organisierte Abläufe hin.

U.S. Customs and Border Protection hat in Baltimore an den Gepäckbändern des Baltimore‑Washington International Thurgood Marshall Airport innerhalb weniger Tage zwei außergewöhnlich große Funde der Pflanze Khat gemeldet. Laut Customs and Border Protection stellten Beamte am 11. und 12. August 2026 zunächst insgesamt 412 Pfund in aufgegebenem Gepäck sicher; wenige Tage später folgten weitere 847 Pfund in 12 Koffern nach einem Flug aus London. Der betroffene Flughafen liegt in Maryland. Die Vorgänge wurden an Ermittlungsbehörden übergeben; Festnahmen wurden bislang nicht bekannt.

Zum ersten Vorfall heißt es, dass am 11. August rund 331 Pfund in fünf Koffern und am 12. August weitere etwa 81 Pfund entdeckt wurden. Das betroffene Gepäck soll aus dem Vereinigten Königreich eingetroffen sein. Der zugehörige Reisende konnte nach der Einreisekontrolle nicht erreicht werden, die Dokumentation wurde an zuständige Stellen weitergeleitet. Wenige Tage später stellte die Behörde etwa 847 Pfund in 12 Gepäckstücken sicher, die nach einem Flug aus London am Band auftauchten. Übereinstimmende lokale Berichte zitieren den in Baltimore zuständigen Area Port Director, Adam Rottman, der hervorhob, dass aufmerksame Kontrollen solche Einschleusungsversuche vereiteln.

Khat (Catha edulis) wird vor allem in Teilen Ostafrikas und der Arabischen Halbinsel gekaut; die frischen Blätter enthalten die stimulierenden Alkaloide Cathinon und Cathin, die nach US‑Recht als kontrollierte Substanzen eingestuft sind. Die Einfuhr ist damit untersagt. Customs and Border Protection zieht entsprechende Sendungen ein; strafrechtliche Bewertungen und mögliche Anklagen obliegen den ermittelnden Behörden.

Nach Darstellung der Bundesbehörde und lokaler Medien deuten Menge, Verpackung und zeitliche Nähe der Funde darauf hin, dass gezielt frische Ware in größerem Umfang eingeführt werden sollte. Die Routen über das Vereinigtes Königreich und London weisen auf transatlantische Umladungen hin; ob zwischen den Ereignissen ein unmittelbarer Zusammenhang besteht, ist Gegenstand weiterer Prüfungen. Hinweise auf Gefahren für Fluggäste oder Störungen des Flughafenbetriebs liegen nicht vor. Der BWI Airport bleibt laut Behördenangaben auf verdächtige Gepäckbewegungen besonders aufmerksam.

CBP ist an internationalen Flughäfen für Einreise- und Warenkontrollen zuständig und untersteht dem Department of Homeland Security. Die jetzt bekannt gewordenen Sicherstellungen gehören nach Einschätzung der Behörde zu den größeren, die in US‑Flughäfen aufgefallen sind; sie unterstreichen, dass Kontrolleure auch an Gepäckbändern gezielt nach verbotenen Einfuhren suchen. Über weitere Ermittlungsschritte entscheiden die jeweils zuständigen Behörden in Maryland und auf Bundesebene.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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