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Coroner: Hayden Panettiere starb an Unfall-Überdosis; keine Anklagen im Fall Nolan Wells

Der Coroner von Greenville County stuft den Tod von Hayden Panettiere als versehentliche Überdosis ein. In Mississippi erhebt eine Grand Jury im Fall Nolan Wells keine Anklagen. US‑Senator John Curtis fordert den Justizausschuss des…

Der Greenville County Coroner in South Carolina hat den Tod der Schauspielerin Hayden Panettiere als Unfall eingestuft. Laut am 22. September 2026 veröffentlichter Mitteilung führte eine Kombination mehrerer Substanzen, darunter fentanyl sowie 4‑ANPP, alprazolam, methocarbamol und quetiapin, zur tödlichen Vergiftung. Hinweise auf äußere Gewalteinwirkung wurden nach Behördenangaben nicht festgestellt. Panettiere war am 16. August 2026 in Greenville tot aufgefunden worden; die nun vorliegenden toxikologischen Befunde schließen die Ermittlungen der Behörde ab.

In Mississippi hat eine Grand Jury in Jackson County entschieden, im Todesfall des 18‑jährigen Nolan Wells keine Anklagen zu erheben. Der am 21. September 2026 veröffentlichte, redigierte Abschlussbericht verweist auf unzureichende Beweise für strafbares Verhalten. Die Jackson County District Attorney Angel Myers McIlrath legte das Ergebnis vor. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft wurden 132 Vorladungen erlassen und 43 Zeugen befragt. Der Zustand des Leichnams sei mit Ertrinken vereinbar, heißt es im Bericht. Vertreter der Familie von Wells und zivilgesellschaftliche Gruppen äußerten Kritik und verlangen weitere Aufklärung, unter anderem zu Verletzungsangaben aus unabhängig veröffentlichten Autopsieberichten. Diese Einwände sind zugeschriebene Positionen; zusätzliche amtliche Belege dafür liegen nicht vor.

Auf Bundesebene forderte der republikanische Senator John Curtis aus Utah am 22. September 2026 den Ausschuss für Justiz des Senats zu Ermittlungen gegen Donald Trump Jr. auf. Hintergrund sind Berichte, wonach ein russischer Geschäftsmann Teile einer Hochzeitsfeier von Trump Jr. mitfinanziert haben soll. Curtis regt an, der Senate Judiciary Committee solle das Thema prüfen und bei Bedarf Vorladungen erlassen. Ob der Ausschuss dem nachkommt, ist offen; eine unmittelbare Reaktion des Gremiums lag zunächst nicht vor.

Die drei Vorgänge sind voneinander unabhängig und betreffen unterschiedliche Ebenen: lokale Todesermittlungen in South Carolina und Mississippi sowie eine politische Initiative in Washington. In beiden Todesfällen haben die zuständigen Behörden ihre jeweiligen Untersuchungen formell abgeschlossen. Die Forderungen aus dem politischen Raum bleiben zunächst eine Ankündigung, bis der Senatsausschuss darüber berät. Für die Familien und die Öffentlichkeit sind die nun vorliegenden amtlichen Feststellungen gleichwohl zentrale Bezugspunkte, an denen sich mögliche weitere Schritte und Debatten ausrichten dürften.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen