Bob Mackie, einer der prägenden US‑Kostüm‑ und Modedesigner des Showbusiness, ist am 14. September 2026 im Alter von 87 Jahren gestorben. Sein Tod wurde von seinem Team bestätigt und von mehreren US‑Medien gemeldet. Übereinstimmend nannten sie Palm Springs in Kalifornien als Sterbeort; als Ursache wurde eine Lungenentzündung angegeben.
Mackie, 1939 in Monterey Park, Kalifornien, geboren, schuf seit den 1960er Jahren die Bilder vieler großer Fernseh‑ und Bühnenauftritte. Berühmt wurde er mit Entwürfen für die Carol Burnett Show und seine langjährige Zusammenarbeit mit Cher. Seine Kostüme verbanden präzises Handwerk mit maximaler Wirkung im Rampenlicht: Pailletten, Perlen, Federkopfschmuck und theatralische Silhouetten wurden zu wiedererkennbaren Kennzeichen seiner Arbeit. Viele seiner Entwürfe blieben über Jahrzehnte in Shows, Museen und Retrospektiven präsent und prägten das Bild von Glamour und Camp im amerikanischen Unterhaltungsgeschäft.
Zu Mackies frühen Stationen gehörte die Mitarbeit im Team des Kostümbildners Jean Louis. Von dort aus entwickelte er eine eigenständige Bildsprache, die sich deutlich an der Bühne und der Kamera orientierte. Kritiken und Nachrufe würdigen diese Konsequenz: Mackies Mode zielte auf Wirkung vor Publikum, weniger auf den Laufsteg im engeren Sinn der Haute Couture. Das verschaffte ihm enorme Sichtbarkeit im Fernsehen und in der Popkultur, machte ihn in Teilen der Modekritik aber auch umstritten.
In den ersten Reaktionen nach der Todesnachricht erinnerten zahlreiche Künstlerinnen und Künstler an Mackies Einfluss und an persönliche Arbeitsbeziehungen. Sie betonten die präzise Zusammenarbeit im Atelier und seine Fähigkeit, eine Bühnenfigur mit Kleidung erzählerisch zuzuspitzen. Der kulturhistorische Nachhall ist absehbar: Museen und Archive dürften Bestände neu kontextualisieren, Ausstellungen aktualisieren und Mackies Rolle in der US‑Unterhaltungsgeschichte stärker gewichten. Fragen zu Urheber‑ und Lizenzrechten an seinen Entwürfen sind öffentlich bislang nur begrenzt dargestellt; hierzu werden Erklärungen des Nachlasses erwartet.
Der Vorgang hat vor allem kulturelle Bedeutung und keinen unmittelbaren politischen oder wirtschaftlichen Effekt. Die Angaben zu Todestag, Alter, Sterbeort und vermuteter Todesursache beruhen auf Mitteilungen aus Mackies Umfeld sowie auf übereinstimmenden Berichten etablierter Medien in den Vereinigten Staaten, darunter die Los Angeles Times und AFP.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).