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Dieselpreise der Vereinigten Staaten steigen erstmals über 6,00 Dollar der Vereinigten Staaten pro Gallone

Am 11. September 2026 kletterte der nationale Durchschnittspreis für Diesel in den USA über 6,00 US‑Dollar pro Gallone (über 1,58 US‑Dollar pro Liter) und erreichte damit einen neuen nominalen Höchststand. Ursache sind Angebotsengpässe durch…

Die durchschnittlichen Einzelhandelspreise für Diesel in den Vereinigten Staaten haben am 11. September 2026 erstmals die Marke von 6,00 US‑Dollar pro Gallone (1 Gallone = 3,785 Liter; entsprechend über 1,58 US‑Dollar pro Liter) überschritten. Die American Automobile Association (AAA) meldete für den nationalen Tagesdurchschnitt einen Wert von rund 6,05 US‑Dollar; parallele Datensammler und Marktbeobachter wie GasBuddy registrierten ebenfalls Rekordniveaus. Das bestätigt eine seit Anfang September zu beobachtende, schnelle Anhebung der Distillatepreise, die bereits Anfang des Monats neue Nominalrekorde ausgelöst hatte. ([apnews.com](https://apnews.com/article/636252b3b82326b41661ee5c4073dacb?utm_source=openai))

Als Hauptursachen führen Behörden- und Marktberichte einen gleichzeitigen Angebotsdruck und eine starke Nachfrage an: Die militärischen Auseinandersetzungen in Teilen des Nahen Ostens, Störungen bei Exportströmen und gezielte Angriffe auf Raffineriekapazitäten haben Lieferketten für Dieselkraftstoff verengt; gleichzeitig liegen Raffinerien in vielen Regionen der Welt nahe oder über ihrer Auslastungsgrenze, wodurch die Marge zwischen Rohöl und Dieseltreibstoff steigt. Die Energy Information Administration (EIA) wies in ihrem wöchentlichen Bericht für die Woche bis zum 7. September 2026 einen nationalen Wochendurchschnitt von 5,967 US‑Dollar pro Gallone aus, was die jüngste Aufwärtsbewegung der Vorwochen bestätigt. Unterschiede zwischen Tages‑ und Wochenmitteln erklären Abweichungen zwischen Quellen. ([eia.gov](https://www.eia.gov/petroleum/supply/weekly/?elq=00000000000000000000000000000000&elqTrackId=6a1dd1853b224979ba1d21cc54b6c028&elqaid=4274&elqat=2&elqcsid=722&elqcst=272&utm_source=openai))

Die kurzfristigen Folgen treffen vor allem Sektoren mit hohem Dieselverbrauch: Fernverkehrsunternehmen, Landwirtschaft und Baustellenbetriebe sehen direkte Kostensteigerungen. Branchenvertreter warnen, dass sich höhere Treibstoffkosten mit Verzögerung in Form von teureren Lieferkosten und damit höheren Verbraucherpreisen niederschlagen können. Volkswirtschaftlich kommt hinzu, dass der Zeitpunkt unmittelbar vor wichtigen Konjunktur‑ und Inflationsdaten die geldpolitische Debatte belebt: Höhere Energiepreise könnten die Inflationsrate in den nächsten Veröffentlichungen nach oben treiben. ([ca.marketscreener.com](https://ca.marketscreener.com/news/us-diesel-prices-hit-record-high-as-conflicts-intensify-supply-crunch-ce785bdada8df222?utm_source=openai))

Unterschiedliche Datenquellen geben leicht unterschiedliche Niveaus an (täglich aktualisierte Verbraucher‑/Marktdienste versus wöchentliche staatliche Statistiken). Fest steht aber der Trend: Geringe Distillatespeicherbestände und knappe Raffineriekapazität halten die Preise hoch, und Marktteilnehmer rechnen nicht kurzfristig mit einer deutlichen Entspannung, solange die Exportströme und die globale Raffineriekapazität belastet bleiben. Aussagen von AAA und GasBuddy zu den Tageswerten sowie die EIA‑Wochendaten bilden die Grundlage dieser Einordnung. ([apnews.com](https://apnews.com/article/636252b3b82326b41661ee5c4073dacb?utm_source=openai))

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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