Byron Donalds und David Jolly haben die Vorwahlen in Florida gewonnen und treten damit gegeneinander in der Gouverneurswahl am 3. November 2026 an. Nach Projektionen der Associated Press setzten sich der Republikaner Donalds und der Demokrat Jolly am 18. August 2026 in ihren jeweiligen Parteien durch. Das Gouverneursamt wird frei, weil Amtsinhaber Ron DeSantis nach zwei Amtszeiten verfassungsbedingt nicht erneut kandidieren kann.
Donalds, derzeit Mitglied des US-Repräsentantenhauses für einen Wahlkreis in Südwest-Florida, profilierte sich in den vergangenen Jahren mit scharf zugespitzten Positionen in nationalen Debatten und verfügt über eine starke Basis in der eigenen Partei. Jolly, ein früherer Abgeordneter des US-Repräsentantenhauses aus dem Raum Tampa Bay, präsentierte sich im Vorwahlkampf als moderater Bewerber mit Schwerpunkt auf Wirtschaft, Bildung und bezahlbarem Wohnen. Offizielle Endergebnisse werden in Florida nach Abschluss der Auszählung bestätigt; die Associated Press stützt ihre Projektionen auf gemeldete Stimmbezirke, Trends und Erfahrungswerte früherer Wahlen.
Nach Angaben der Florida Division of Elections sind beide Kandidaturen für die landesweite Wahl im November geführt. Damit erwartet Florida ein klar konturiertes Zweierduell um die Nachfolge von Ron DeSantis. Für die Republikaner steht die Frage im Raum, ob sie die seit mehreren Zyklen gewachsene Dominanz auf Bundesstaatsebene halten können. Die Demokraten sehen in Jolly die Chance, in einem politisch hart umkämpften Staat wieder Boden gutzumachen.
Im Zentrum des anlaufenden Wahlkampfs dürften, den bisherigen Programmaussagen der Lager zufolge, Themen wie der angeschlagene Immobilien- und Versicherungsmarkt, Lebenshaltungskosten, Bildungspolitik sowie Klima- und Küstenschutz stehen. Hinzu kommen bundespolitisch geprägte Konfliktlinien, die in Florida regelmäßig eine hohe Mobilisierungswirkung entfalten. Welche Akzente dominieren, hängt auch von der Auswahl der Stellvertreterkandidaten, der regionalen Kampagnenstrategie und den anstehenden TV-Debatten ab.
Die Gouverneurswahl am 3. November 2026 gilt als richtungsweisend für die politische Entwicklung Floridas in der nächsten Amtsperiode. Ausschlaggebend für den Ausgang werden voraussichtlich Registrierungstrends, die regionale Wahlbeteiligung in Metropolräumen und ländlichen Countys sowie die Bindung unabhängiger Wählergruppen sein. Politische Vorhaben der Kandidaten hätten rechtliche Wirkung erst nach einem Wahlsieg und der formellen Amtseinführung.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).