Politik

Endspurt im Wahlkampf der Vereinigten Staaten: Streit um Stimmen in Alaska und Kalifornien prägt die letzte Kampagnenwoche

Kurz vor der Wahl am 3. November 2026 verschärfen juristische Schritte und öffentliche Äußerungen die Auseinandersetzung um die Auszählung in Alaska und Kalifornien. Die Vorgänge betreffen bundesweite Mehrheitsfragen im Senat und berühren zentrale Rechtsfragen…

Der US-Wahlkampf tritt in seine letzte Woche: Mit Blick auf den Wahltag am 3. November 2026 haben juristische Auseinandersetzungen in mehreren Staaten die Schlussphase geprägt. In Alaska stehen die Vorwürfe gegen die Kampagne einer Spitzenkandidatin und die Ankündigung des Justizministeriums im Zentrum; in Kalifornien geht es um den rechtlichen Umgang mit tausenden per Post eingegangenen Stimmen. Beide Vorgänge haben überregionale Bedeutung, weil sie Sitze im Senat und die landesweite Wahrnehmung der Wahlintegrität betreffen.

In Alaska hat das Justizministerium Ermittlungen in der heiß umkämpften Senatswahl angekündigt, nachdem Berichte über mögliche Einflussnahme und die Rekrutierung eines gleichnamigen Gegenkandidaten veröffentlicht wurden. Die offenbar sehr begründeten Vorwürfe lösten am 30. Oktober 2026 eine Reihe formaler Schritte aus; zeitgleich äußerte der Gouverneur öffentlich Zweifel daran, ob er ein mögliches Ergebnis im Fall eines Wahlsiegs der Demokratin zertifizieren werde. Die Kandidatin Mary Peltola und der amtierende Senator Dan Sullivan stehen im Zentrum der Kontroversen, die sowohl staats- als auch bundesrechtliche Fragen berühren.

In Kalifornien kündigte die Bundesregierung an, eine Auseinandersetzung über tausende per Post eingegangene Briefwahlstimmen bis vor den Supreme Court bringen zu wollen, sollte eine Einigung auf staatlicher Ebene scheitern. Die kalifornischen Wahlbehörden haben den Prozess der Ausgabe und Auszählung von Briefwahlunterlagen geregelt und betonen Fristen und Kontrollmechanismen; zugleich haben Gegner gerichtliche Schritte eingeleitet, mit denen sie bestimmte verfahrensrechtliche Fragen anfechten.

Beide Konflikte betreffen nicht nur die Zählpraxis, sondern auch die Festlegung verbindlicher Fristen und die Zuständigkeit bei der Zertifizierung von Ergebnissen. Die zuständigen Wahlbehörden in Alaska und die Kalifornische Staatssekretärin haben Verfahren und Termine klar benannt; die erste Ergebnismeldung in Alaska ist für den Abend des Wahltags geplant, Kalifornien veröffentlicht gestaffelte Updates entsprechend dem dortigen Auszählungsplan.

Folgen sind offen: Gelingt es Gerichten, die Streitpunkte rasch zu klären, bleibt der reguläre Zertifizierungsprozess möglich. Andernfalls drohen Verzögerungen, die nationale Folgen haben könnten, wenn die Sitzverteilung im Senat dadurch unklar bleibt. Aussagen der Beteiligten sind als zugeordnet zu kennzeichnen; förmliche Entscheidungen von Gerichten und Wahlbehörden werden den weiteren Ablauf endgültig bestimmen.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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