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FDA stuft Eier-Rückruf wegen Salmonella auf höchste Risikoklasse ein – Florida laut Behördenangaben nicht betroffen

Die US Food and Drug Administration (FDA) hat den Rückruf von Midwest Poultry Services wegen möglicher Salmonella-Enteritidis-Kontamination als Risikoklasse I eingestuft. Auslieferungen betrafen sechs Südstaaten; Florida taucht in den aktuellen Verteilungs- und Fallübersichten nicht…

Die US Food and Drug Administration (FDA) hat den freiwilligen Rückruf von Schaleiern des Produzenten Midwest Poultry Services wegen möglicher Salmonella-Enteritidis-Kontamination auf die höchste Risikokategorie (Class I) angehoben. Die Einstufung wurde am 14. August 2026 veröffentlicht und stützt sich nach Behördenangaben auf epidemiologische Analysen, Laborbefunde und Rückverfolgungsdaten, die einen plausiblen Zusammenhang zwischen den zurückgerufenen Eiern und einer multistaatlichen Infektionswelle nahelegen. Florida ist in den aktuellen Übersichten der FDA und des CDC weder als bestätigter Verteilungsstaat noch in der Fallzählung aufgeführt.

Der Rückruf war am 22. Juli 2026 eingeleitet worden, nachdem Proben in Texas positiv auf Salmonella Enteritidis getestet und per Ganzgenomsequenzierung dem Ausbruchsmuster zugeordnet worden waren. Laut Hersteller- und FDA-Angaben umfasst der Rückruf rund 1,59 Millionen Dutzend, das entspricht etwa 19 Millionen Eiern. Betroffen sind weiße und braune, häufig als „cage-free“ gekennzeichnete Schaleier mit Produktionsdaten im Zeitraum 6. Juni bis 3. Juli 2026 sowie „Sell-by“-/„Best-by“-Daten überwiegend zwischen 20. Juli und 17. August 2026. Die vollständige Liste der Marken, Verpackungsgrößen und Chargencodes ist in der FDA-Produktübersicht abrufbar.

Die FDA nennt als bestätigte Verteilungsstaaten Arkansas, Louisiana, Mississippi, New Mexico, Oklahoma und Texas. Die von der Behörde dokumentierten Erkrankungen erstrecken sich auf 17 Bundesstaaten; konkrete Fallzahlen können sich im Zuge der laufenden Untersuchung ändern. In den aktuell publizierten Tabellen wird Florida nicht als betroffen ausgewiesen. Das CDC und die FDA aktualisieren die Übersicht fortlaufend.

Die Klassifizierung als Risikoklasse I bedeutet, dass der Kontakt mit den betroffenen Produkten mit einer vernünftigen Wahrscheinlichkeit zu schweren Gesundheitsfolgen führen kann. Verbraucherinnen und Verbraucher, die Eier mit den genannten Zeit- oder Chargenkennzeichnungen besitzen, sollten diese entsorgen oder gegen Erstattung zum Kaufort zurückbringen. Gesundheitsämter raten Personen, die in den fraglichen Zeiträumen Eier verzehrt haben und Symptome wie Durchfall, Fieber oder Bauchkrämpfe entwickeln, ärztlichen Rat einzuholen.

Die FDA betont, dass die Einstufung die Risikobewertung im Rahmen der laufenden Maßnahme widerspiegelt und nicht zwangsläufig eine Ausweitung des ursprünglich gemeldeten Rückrufs bedeutet. Weitere Details – einschließlich betroffener Marken und Handelspartner – werden von der US Food and Drug Administration und dem CDC veröffentlicht, sobald neue Daten vorliegen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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