Wirtschaft

Fed‑Chef Kevin Warsh in Jackson Hole: Wirtschaft stark, Inflation bleibt zu hoch

Bei seiner Rede beim Symposium in Jackson Hole am 28. August 2026 bezeichnete Federal Reserve‑Chair Kevin Warsh die US‑Wirtschaft als „beeindruckend“, mahnte aber, die zugrundeliegenden Inflationssignale hätten sich nicht ausreichend verbessert. Eine Reihe seriöser…

Kurzmeldung

WASHINGTON — Bei seiner Hauptrede beim jährlichen Symposium in Jackson Hole am 28. August 2026 zog Federal Reserve‑Chair Kevin Warsh eine gemischte Bilanz der US‑Konjunktur. Warsh lobte die „beeindruckende“ Stärke von Beschäftigung und Wachstum, stellte aber zugleich fest, dass die zugrundeliegenden Trends bei der Inflation «nicht ausreichend» gebessert seien. Nach seinen Ausführungen bestehe deshalb das Risiko, dass die Federal Reserve bei Bedarf weitere Zinserhöhungen vornehmen müsse, um das Inflationsziel von 2 Prozent dauerhaft zu erreichen.

Die Rede, die von der Federal Reserve als vollständiges Transkript veröffentlicht wurde, fand im Rahmen des Symposiums der Federal Reserve Bank of Kansas City statt. Warsh betonte den Unterschied zwischen kurzfristigen schwankenden Daten und längerfristig verankerten Inflations‑Erwartungen und verwies auf neuere Forschungsergebnisse zur Verankerung von Erwartungen. Er rechtfertigte damit eine restriktivere Haltung gegenüber einer zu schnellen Lockerung der Geldpolitik.

Marktbeobachter und Medien zitierten Warshs Hinweis, dass die Fed die Datenlage weiterhin genau beobachten werde; konkrete kurzfristige Entscheidungen kündigte er jedoch nicht an. Internationale und nationale Kommentatoren hoben hervor, dass Warsh in der Öffentlichkeit bislang zurückhaltender kommuniziert habe als einige Vorgänger, seine Jackson‑Hole‑Rede aber als klares Signal verstanden werde, dass die Bekämpfung der Inflation prioritär bleibe.

Die Lagebeurteilung könnte Einfluss auf die Entwicklung langfristiger Renditen und auf die Einschätzung kommender Sitzungen des Federal Open Market Committee haben. Die Federal Reserve veröffentlichte das Transkript und ein Video der Rede sowie ergänzende Materialien, sodass Zitate und zeitliche Angaben eindeutig belegbar sind. Vorangegangene Verwechslungen in redaktionellen Meldungen, die Warsh fälschlich nicht als amtierenden Vorsitzenden nannten oder Datum und Quelle inkorrekt angaben, konnten damit bereinigt werden.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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