Forbes hat gemeinsam mit Statista am 17. Juni 2026 die Rangliste „America’s Best-In-State Banks 2026“ vorgelegt. Laut Forbes basiert die Auswahl auf einer landesweiten Befragung von rund 26.000 Bankkundinnen und -kunden sowie der Auswertung von mehr als 1,2 Millionen öffentlich zugänglichen Online-Bewertungen bis März 2026. Die Methodik beschreibt Forbes als kombinierten Ansatz aus direktem Feedback und aggregierten Reputationsindikatoren; Statista unterstützte das Verfahren. Die Liste benennt in der Regel mehrere Institute pro Bundesstaat, die in ihrer jeweiligen Region besonders gut abschneiden.
In zahlreichen Staaten liegen Regionalbanken und Community-Banken vorn. Forbes verweist darauf, dass vielfach Institute ausgezeichnet werden, die wiederholt hohe Werte erzielen, während es in anderen Fällen Erstnennungen gibt. Der Fokus liegt ausdrücklich auf Servicequalität, Erreichbarkeit, digitalem Angebot und wahrgenommenem Kundenerlebnis. Kundenzufriedenheit ist damit der zentrale Maßstab; bilanzielle Stärke oder aufsichtsrechtliche Kennzahlen sind nicht Gegenstand der Auswertung.
Die Veröffentlichung ist reputationswirksam, ersetzt aber keine formalen Prüfungen. Weder lässt sich daraus die Solidität eines Instituts ableiten, noch trifft sie Aussagen über Risiko- oder Kapitalausstattung. Aufsichtsrechtliche Bewertungen erfolgen in den USA durch die Federal Deposit Insurance Corporation und weitere Behörden; geprüfte Finanzinformationen finden sich in Berichten an die Securities and Exchange Commission. Die Rangliste ist damit ein Stimmungsbild der Nutzererfahrung – methodisch klar zu unterscheiden von standardisierten Finanzratings und Aufsichtsurteilen.
Reaktionen der betroffenen Institute fallen unterschiedlich aus. Manche Banken heben die Nennung in eigenen Mitteilungen als Bestätigung ihrer regionalen Strategie hervor, andere stellen ergänzend auf Bilanzen, Compliance und lokale Verwurzelung ab. Regionale Wirtschaftsmedien ordnen die Auszeichnungen häufig als Indiz für Qualität im Kundengeschäft und erfolgreiche Filial- oder Digitalangebote ein.
Der Geltungsbereich der Veröffentlichung ist national: Erfasst werden alle 50 Bundesstaaten sowie Washington, D.C. Für die Einordnung am Markt kann die Liste Hinweise zur Leistungswahrnehmung geben, insbesondere bei Regionalbanken. Wer Angebote vergleicht, sollte sie jedoch neben Gebühren, Filial- und Automatennetz, digitalen Funktionen und der Einlagensicherung der Federal Deposit Insurance Corporation betrachten. Insgesamt liefert „America’s Best-In-State Banks 2026“ damit eine strukturierte Übersicht darüber, wo Kundinnen und Kunden aktuell besonders zufrieden sind – ohne den Anspruch, aufsichtsrechtliche Bewertungen oder Finanzanalysen zu ersetzen.
Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).