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Fort Miles gedenkt Kriegsende und 774 Gefallenen aus Delaware

In Lewes, Delaware, erinnerten Veteranen und lokale Organisationen am 2. September 2026 am Fort Miles an die Kapitulation Japans vor 81 Jahren und verlasen erneut die Namen von 774 im Zweiten Weltkrieg gefallenen Delawareanern.

Am 2. September 2026 hat eine Gedenkfeier am Fort Miles im Cape Henlopen State Park in Lewes, Delaware, an die formelle Kapitulation Japans vor 81 Jahren erinnert. Veteranen, Angehörige und lokale Organisationen würdigten das Ende des Zweiten Weltkriegs und verlasen die Namen der 774 aus Delaware stammenden Gefallenen. Die Zeremonie begann um 10 Uhr Ortszeit und umfasste Reden, eine Kranzniederlegung sowie eine Namenslesung. Veranstalter waren das Fort Miles Museum und die Fort Miles Historical Association.

Nach übereinstimmenden lokalen Berichten nahm auch der 102-jährige Veteran George McCarthy teil, der dem U.S. Army Air Corps angehört hatte und 1945 in Kunming, China, stationiert gewesen war. Die Veranstalter betonten das Ziel, die lokale Dimension des globalen Konflikts sichtbar zu halten und die Erinnerung an die individuellen Schicksale wachzuhalten.

Fort Miles ist eine während des Zweiten Weltkriegs errichtete Küstenbefestigung an der Einfahrt zur Delaware Bay. Nach Kriegsende ging das Areal in den Cape Henlopen State Park über. Das Fort Miles Museum betreibt dort Ausstellungen zur regionalen Militärgeschichte und konserviert unter anderem ein 16-Zoll-Geschützrohr der USS Missouri als Erinnerungsobjekt. Die jährliche V-J-Day-Zeremonie hat sich als fester Termin im lokalen Gedenkkalender etabliert; sie verweist ausdrücklich auf die Kapitulationsunterzeichnung am 2. September 1945 an Bord der USS Missouri in der Bucht von Tokio.

Die diesmaligen Beiträge stellten die Verbindung von individueller Veteranenerfahrung und öffentlichem Gedenken heraus. Die wiederholte Nennung der 774 Namen verankert den Krieg im kollektiven Gedächtnis des Bundesstaats und vermittelt jüngeren Generationen die historische Tragweite. Zugleich unterstreicht der Ort mit seinen erhaltenen Anlagen und Exponaten die einstige militärische Bedeutung der Küstenverteidigung.

Die Angaben zum Ablauf der Feier, zu Ort und Trägerschaft wurden von den Veranstaltern vorab öffentlich gemacht. Die berichteten Teilnehmerbeobachtungen und Zitate wurden von lokalen Medien dokumentiert. Über künftige Formate der Gedenkpraxis äußerten sich die Organisatoren am Rande lediglich allgemein, ohne konkrete Ankündigungen zu machen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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