Kalifornien

Französischer Tourist stirbt im Death Valley nach Fußmarsch bei 116 °F

Der National Park Service hat am 21. August 2026 den Tod des 68-jährigen Franzosen Pierre Michel Formosa im Death Valley National Park bestätigt. Er war am 17. August 2026 nach einer Fahrzeugpanne bei etwa…

Der National Park Service hat am 21. August 2026 den Tod des 68-jährigen französischen Besuchers Pierre Michel Formosa im Death Valley National Park bestätigt. Nach Behördenangaben war er am 17. August 2026 nach einer Fahrzeugpanne bei etwa 116 °F zu Fuß auf der Suche nach Hilfe und wurde später unweit der Badwater Road leblos gefunden. Die Ermittlungen zur Todesursache führt der Inyo County Coroner.

Formosa und ein Reisebegleiter waren auf der West Side Road unterwegs, als ihr Fahrzeug nahe der Queen of Sheba Mine Road im Schlamm stecken blieb. Da keine anderen Fahrzeuge in Sicht waren, machten sie sich zu Fuß in Richtung Badwater Road auf. Nach rund 1,3 Meilen (etwa 2,1 Kilometer) konnte Formosa den Marsch nicht fortsetzen; sein Begleiter setzte den Weg fort, wurde schließlich von einem vorbeifahrenden Auto mitgenommen und meldete den Notfall kurz nach 14 Uhr im Furnace Creek Visitor Center. Ranger des National Park Service und ein stellvertretender Beamter des Inyo County leiteten daraufhin gegen 14:13 Uhr eine Such- und Rettungsaktion ein. Ein Hubschrauber der California Highway Patrol lokalisierte Formosa am Nachmittag etwa 1,5 Meilen von der Badwater Road entfernt; er wurde am Fundort für tot erklärt.

Die Parkverwaltung verweist auf die besonderen Risiken in dem Wüstengebiet: große Entfernungen, begrenzte Infrastruktur und extreme Hitze können auch geübte Besucher rasch in Gefahr bringen. Empfohlen werden eine sorgfältige Routenplanung, die Mitteilung der geplanten Strecke an Dritte, ausreichende Wasservorräte (mindestens eine Gallone pro Person und Tag), ein für unbefestigte Straßen geeignetes Fahrzeug und gegebenenfalls satellitengestützte Notrufgeräte. Zudem gilt: In abgelegenen, heißen Regionen erhöht das Verlassen des Fahrzeugs das gesundheitliche Risiko und erschwert die Auffindbarkeit durch Rettungskräfte.

Der Vorfall ereignete sich in einer Phase intensiver Sommerhitze im Tal. Die von der Behörde genannte Temperatur von 116 °F unterstreicht die Belastung für Kreislauf und Orientierung in offenem Gelände. Hinweise auf Fremdverschulden wurden nicht mitgeteilt; die formale Feststellung von Todesursache und -zeitpunkt bleibt der Untersuchung durch den Inyo County Coroner vorbehalten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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