Gesellschaft

In den Vereinigte Staaten verschiebt sich das Verhältnis von Hund zu Katzen: Wachstum bei Katzen 2025 bestätigt

Daten der American Pet Products Association zeigen für 2025 ein anhaltendes Wachstum bei Katzenhaltung parallel zu einer weiteren Ausdehnung der Hundehaltung. Die Entwicklung hat Folgen für Branche, Tierärzte und städtische Bedürfnisse.

Die American Pet Products Association (APPA) hat nach Angaben ihrer 2026er Auswertungen auf Basis der National Pet Owners Survey für das Kalenderjahr 2025 einen messbaren Zuwachs bei der Katzenhaltung in den Vereinigten Staaten dokumentiert; zugleich blieb die Hundehaltung auf einem hohen, ebenfalls wachsenden Niveau. Konkret nennt die APPA für 2025 rund 53 Millionen Haushalte mit Katzen und einen Anteil von 53 Prozent der Haushalte mit Hunden; die Zahlen stammen aus den sektorspezifischen Berichten, die Ende 2025/Anfang 2026 veröffentlicht wurden. (APPA, State of the Industry und Cat Report, 2026).

Hintergrund: Die APPA erhebt mit der National Pet Owners Survey jährlich Daten zur Tierhaltung, zu Ausgaben und Verbraucherverhalten. Die jüngsten Ergebnisse zeigen, dass die Wachstumstreiber bei Katzen nicht nur in steigender Haushaltsanzahl liegen, sondern auch in vermehrter Mehrfachhaltung und einer stärkeren Ausgabebereitschaft für katzenorientierte Produkte und Dienstleistungen. Parallel dazu meldet die APPA, dass Hundehaltung in Prozent der Haushalte zunahm und der Gesamtmarkt 2025 auf etwa 158 Milliarden US-Dollar Marktvolumen anwuchs, was die Bedeutung beider Tiergruppen für die Pet-Industrie unterstreicht.

Bedeutung und Folgen: Für Hersteller, Einzelhandel und Dienstleister bedeutet die Verschiebung eine Neujustierung von Sortimenten, Marketing und Produktentwicklung — etwa vermehrte Investitionen in Katzentoiletten, Futterinnovation und Gesundheitsprodukte. Veterinäre und Tierkliniken müssen auf veränderte Nachfrage nach präventiver Pflege, Verhaltensberatung und kosteneffizienten Behandlungsoptionen reagieren. Kommunalverwaltungen in dicht besiedelten Städten sehen sich zugleich mit Fragen zu Tierregistrierung, Tierhaltungsvorschriften und öffentlichen Angeboten für Haustiere konfrontiert.

Einschränkungen: Die APPA ist eine Branchenorganisation; ergänzende Marktanalysen von unabhängigen Institute wie Morning Consult bestätigen jedoch den Trend zu hohen Anteilen sowohl bei Hund- als auch bei Katzenhaltung in den USA und betonen Generationeneffekte (starke Beteiligung von Gen‑Z und Millennials). Unterschiedliche Erhebungsmethoden führen zu leichten Abweichungen in absoluten Zahlen, nicht aber in der Richtung der Entwicklung.

Die Daten für 2025 belegen keinen Konkurrenzsieg der einen Tierart über die andere, sondern eine Parallelentwicklung: Katzen gewinnen an Bedeutung als Wachstumssegment, während Hunde weiterhin die Mehrheit der haushaltsbezogenen Tierhaltung prägen. Die Konsequenzen sind wirtschaftlicher und infrastruktureller Natur und betreffen Anbieter, Gesundheitssektor und Kommunen gleichermaßen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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