Am Kingsley Field in Klamath Falls wird geprüft, ob ein historisch eingestuftes Schulgebäude für Unterrichts- und Simulationszwecke der geplanten F‑35A‑Ausbildung nutzbar ist. Dienststellen der Air National Guard und des Department of the Air Force führen hierzu Bestandsaufnahmen und technische Bewertungen durch. Der Schritt steht im Zusammenhang mit der vorgesehenen Stationierung einer F‑35A Formal Training Unit am Standort und folgt den Vorgaben der laufenden Basierungs- und Umweltprüfungen.
Der zugehörige Draft Environmental Impact Statement (EIS) wurde im April 2026 veröffentlicht; die öffentliche Kommentierungsfrist lief bis zum 11. Mai 2026. In den Unterlagen wird der Ausbau eines Academic Training Center sowie zusätzlicher Simulatorinfrastruktur beschrieben. Parallel dazu werden bestehende Gebäude – darunter ein als historisch ausgewiesenes Schulgebäude – auf Eignung, Umbau- und Denkmalschutzauflagen hin bewertet. Budgetdokumente zum Haushaltsentwurf des Präsidenten für das Haushaltsjahr 2027 (FY 2027) führen für Kingsley Field einen Planansatz von rund 80 Millionen US‑Dollar für ein Trainingszentrum. Projektmaterialien nennen als Zielkorridor erste Flugzeugzuläufe im FY 2027 und eine Vollbelegung bis FY 2029. Diese Angaben sind Planstände und bedürfen weiterer formaler Entscheidungen.
Hintergrund: Kingsley Field, beheimatet am Crater Lake–Klamath Regional Airport, ist seit Jahren ein Schwerpunkt der Pilotenausbildung und wurde 2023 als bevorzugter FTU‑Standort für die F‑35A benannt. Zuständig und beteiligt sind das 173rd Fighter Wing der Oregon Air National Guard, das Department of the Air Force und das National Guard Bureau. Eine spätere Nutzung eines historischen Bauwerks für moderne Trainingszwecke hätte neben baulichen Anpassungen denkmal- und umweltrechtliche Implikationen, die im Verfahren berücksichtigt werden müssen.
Ausblick und offene Punkte: Eine Haushaltsposition im Präsidentenentwurf ersetzt weder die Mittelbewilligung durch den Kongress noch konkrete Vergaben. Über Art und Umfang möglicher Umbauten, den endgültigen Standort des Academic Training Center sowie den Zeitplan entscheiden weitere Genehmigungen, die Auswertung der eingegangenen Stellungnahmen und nachgeordnete Beschlüsse. Behördliche Unterlagen belegen den aktuellen Prüf- und Finanzierungsrahmen; finale Zuschläge, Umbaubudgets und Termine sind bislang nicht veröffentlicht. Solange die Prüfungen laufen, bleiben Aussagen zu Detailkosten, Baubeginn und der endgültigen Nutzung des historischen Schulgebäudes vorläufig.
Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).