Kultur

Kinos rechnen mit hoher Nachfrage: „Dune: Part Three“ und „Avengers: Doomsday“ lösen das Phänomen ‘Dunesday’ aus

Für den 18. Dezember 2026 erwarten US-amerikanische Kinobetreiber eine ungewöhnlich starke Nachfrage nach Premiumvorstellungen. Frühzeitige Verkäufe für IMAX‑Shows und Insider‑Screenings haben bereits zu ausverkauften Terminen und technischen Engpässen geführt.

Kinos in den Vereinigten Staaten bereiten sich auf eine ungewöhnlich starke Besuchernachfrage zu Weihnachten vor, da zwei Großproduktionen am gleichen Tag in die Kinos kommen: Dune: Part Three und Avengers: Doomsday. Der Zusammenfall der Starttermine für den 18. Dezember 2026 hat in der Branche und in der Fan‑Öffentlichkeit den Spitznamen Dunesday hervorgebracht. Bereits in den vergangenen Wochen sind ausgewiesene Premiumvorführungen, insbesondere IMAX 70mm‑Termine, an zahlreichen Standorten rasch ausverkauft gewesen; mehrere Kinoketten berichten von frühen Presales und überlasteten Ticketplattformen. ([cinemark.com](https://www.cinemark.com/movies/dune-part-three-imax-70mm?utm_source=openai))

Als aktueller Auslöser der Dynamik gelten bewusste Vertriebsstrategien: Warner Bros. und Partner haben für Dune: Part Three sogenannte insider screenings in ausgewählten IMAX‑Sälen angekündigt, darunter frühe 70mm‑Vorstellungen, die vor dem regulären Start liegen. Diese termingesteuerten Sondervorführungen sind laut Veranstaltern und Kinoketten auf wenige Standorte beschränkt und erzeugen eine erhöhte Nachfrage auf den restlichen Premiumflächen. Zugleich plant Disney für Avengers: Doomsday breite Präsenz in großen Formaten, teilweise mit eigenen Zertifizierungen für Bild und Ton. ([youtube.com](https://www.youtube.com/watch?v=je54MMqyRI4&utm_source=openai))

Die Folgen sind bereits messbar: Einzelne Kinos — etwa Filialen großer Betreiber wie AMC und Cinemark — meldeten technische Probleme auf ihren Verkaufsplattformen und rasch steigende Wiederverkaufspreise auf Drittplattformen. Betreiber und Branchenbeobachter warnen, dass sich die Verdrängung auf Premiumleinwände bei gleichzeitigem Blockbuster‑Start zu Engpässen führen kann, während Standardvorstellungen vergleichsweise weniger schnell ausverkauft sein dürften. ([forbes.com](https://www.forbes.com/sites/antoniopequenoiv/2026/08/18/amc-ceo-says-dune-part-three-had-crushing-ticket-demand-after-app-issues/?utm_source=openai))

Hintergrund dieser Entwicklung ist ein längerfristiger Trend: Seit 2024 steigt der Anteil höherpreisiger, großformatiger Vorstellungen am Umsatz, weil ein Teil des Publikums bewusst das „Event“ Kino und seine Bild‑ sowie Soundqualität nachfragt. Filme, die für große Formate gedreht wurden, profitieren überproportional von diesem Effekt; das gilt besonders für auf Film oder IMAX‑formaten fotografierte Produktionen. Branchenanalysten sehen darin einerseits eine Chance für höhere Ticketerlöse, andererseits die Herausforderung, das Programmangebot räumlich und terminlich so zu steuern, dass breite Publikumssegmente Zugang behalten. ([latimes.pages.dev](https://latimes.pages.dev/entertainment-arts/business/story/2026-09-08/strong-summer-may-be-good-sign-for-theaters-this-year?utm_source=openai))

Tatsachen und zugeschriebene Aussagen wurden gegen freie und amtlich zugängliche Brancheninformationen geprüft: Ankündigungen zu IMAX‑Vorführungen und zu den Insidervorstellungen liegen in Pressematerialien der Verleiher und bei Ketten vor; Berichte über Verkaufsspitzen und technische Probleme wurden von mehreren unabhängigen Medien und Branchenquellen dokumentiert. Konkrete Umsatz‑ oder Besucherprognosen bleiben offen und sind von weiteren Variablen wie Kritiken, Streamingverwertung und zusätzlichem Presales‑Verhalten in den kommenden Wochen abhängig. ([tickmarq.com](https://www.tickmarq.com/sites/indyimax/films/ST00001454?utm_source=openai))

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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