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Liberia nimmt erste Gruppe von Drittstaatendeportierten aus den Vereinigte Staaten auf – Betroffene schildern Misshandlungen

Liberia bestätigte die Ankunft der ersten rund 20 Personen, die die Vereinigten Staaten im Rahmen einer Vereinbarung als Drittstaatendeportierte überstellt hatten. Augenzeugen und Medien berichten von Einschüchterung und Zwangsmaßnahmen durch US-Immigrationsbehörden; offizielle US-Stellen bekräftigen…

Kurzmeldung

Am 20. August 2026 traf nach offiziellen Angaben in Monrovia eine erste Gruppe von etwa 20 Personen ein, die von den Vereinigten Staaten als Drittstaatendeportierte nach Liberia überstellt worden waren. Die liberianische Regierung nannte das getroffene Abkommen mit Washington „humanitär“ und erklärte, das Land werde innerhalb eines Jahres bis zu 1.200 Drittstaatendeportierte aufnehmen und bei Unterbringung sowie Registrierung unterstützen. Die Ankunft erfolgte am Roberts International Airport nahe Monrovia.

Mehrere der Angekommenen berichteten in Interviews und gegenüber Hilfsorganisationen, sie seien während der Überstellung durch Mitarbeitende der US-Einwanderungsbehörden eingeschüchtert, gefesselt oder körperlich angefasst worden. Rechtsvertreter und Menschenrechtsorganisationen bestätigten mehrere Zeugenaussagen über erzwungene Zurückhaltung und behauptete Versäumnisse bei medizinischer Versorgung während der Flüge. Konkrete, durch amtliche Ermittlungen oder Akten belegte individuelle Misshandlungsfälle liegen bislang nicht vor.

Das US-Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security) veröffentlichte eine Stellungnahme, in der es die fortgesetzte Durchsetzung der Rückführungen gegenüber Personen ohne legalen Aufenthaltsstatus betonte und die Kooperation mit Partnerstaaten zur öffentlichen Sicherheit als Begründung anführte. Das Ministerium nannte in seiner Erklärung keine bestätigten Vorfälle körperlicher Gewalt gegenüber einzelnen Deportierten.

Internationale Menschenrechtsorganisationen und lokale Oppositionspolitiker in Liberia kritisierten die Praxis der Drittstaatendeportation scharf. Sie fordern transparente, gerichtlich überprüfbare Verfahren, Zugang zu Rechtsbeistand für Betroffene und eine unabhängige Untersuchung der Vorwürfe. Ob und in welchem Umfang straf- oder verwaltungsrechtliche Ermittlungen in den Vereinigten Staaten eingeleitet werden, hängt von weiteren Anzeigen und gerichtlichen Schritten der Betroffenen ab.

Fest steht auf Grundlage offizieller Verlautbarungen: Ankünfte in Monrovia am 20. August 2026 und das Abkommen über bis zu 1.200 Drittstaatendeportierte innerhalb eines Jahres sind dokumentiert; einzelne Vorwürfe beruhen derzeit vor allem auf Augenzeugenaussagen und Medienberichten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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