Minnesota

Minnesota: Lindell hält Zahlung für beantragte Nachzählung zurück

Mike Lindell hat die geforderte Zahlung für eine Nachzählung der republikanischen Gouverneursvorwahl in Minnesota nicht fristgerecht geleistet. Sein Team streitet mit dem Büro des Secretary of State über den zulässigen Umfang und zieht vor…

Nach übereinstimmenden Berichten von CBS Minnesota und MPR News hat Mike Lindell die geforderte Zahlung für eine von ihm beantragte Nachzählung der republikanischen Gouverneursvorwahl (GOP) in Minnesota nicht fristgerecht eingereicht. Sein Team bestreitet den von der Wahlbehörde vorgesehenen Umfang des Verfahrens; Lindell wirft den Verantwortlichen einen „bait and switch“ vor.

Lindell, Unternehmer und Gründer von MyPillow, hatte nach seiner deutlichen Niederlage in der GOP-Vorwahl angekündigt, eine im gesamten Bundesstaat Minnesota händische Überprüfung der Stimmzettel zu finanzieren. Die Kosten wurden auf rund 825.000 US‑Dollar veranschlagt. Offiziellen Ergebnissen zufolge liegt Lindell etwa 45.000 Stimmen hinter der Republikanerin Lisa Demuth. Er behauptet „Anomalien“ bei der elektronischen Auszählung, hat dafür jedoch nach derzeitigem Stand keine öffentlich überprüfbaren Belege vorgelegt.

Die Wahlbehörde des Bundesstaats verweist darauf, dass eine automatische Nachzählung nur bei sehr knappen Ergebnissen greift. In allen anderen Fällen kann sie auf Antrag erfolgen, setzt aber fristgerechte Einzahlungen voraus und richtet sich in Umfang und Methode nach den gesetzlichen Vorgaben und Verwaltungsregeln des Secretary of State. Demnach konzentriert sich eine Nachzählung auf das betroffene Rennen und die Überprüfung der Stimmzettel für dieses konkrete Amt; Details zur Zählmethode werden von den Behörden festgelegt.

Parallel dazu sucht Lindells Team den Rechtsweg. Nach eigenen Angaben wurden beim Minnesota Supreme Court Eilanträge sowie weitere Schreiben an Verwaltungsstellen eingereicht, um eine weitergehende, manuelle Prüfung zu erreichen. Beobachter weisen darauf hin, dass eine derart umfassende, händische Auswertung organisatorisch aufwendig und rechtlich nicht ohne Weiteres vorgesehen ist.

Wie es weitergeht, hängt von zwei Faktoren ab: ob Lindell die erforderliche Zahlung frist- und formgerecht nachreicht, und ob Gerichte eine abweichende Auslegung des Nachzählungsrechts in Minnesota anordnen. Bislang haben die Behörden keinen systematischen Fehler in der Auszählung benannt. Die Meldungen zum Zahlungsstand und zum Streit über den Verfahrensrahmen stammen aus den vergangenen Tagen und wurden von CBS Minnesota und MPR News bestätigt.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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