Expedition‑75‑Astronauten der NASA und der ESA haben am 25. August 2026 einen weiteren Außenbordeinsatz an der International Space Station durchgeführt, um die Installation und elektrische Anbindung einer Ersatz‑Space‑to‑Ground‑Antenne abzuschließen. Der Einsatz setzte Arbeiten vom 18. August fort, als das defekte Antennenmodul demontiert worden war.
Am 18. August 2026 entfernten Anil Menon (NASA) und Sophie Adenot (ESA) die ausgefallene Space‑to‑Ground‑Antenne 2 (SGANT‑2) während eines sechs Stunden und 23 Minuten dauernden Einsatzes. Wegen zeitaufwendiger Kabel‑ und Befestigungsarbeiten blieb der vollständige Anschluss der neuen Einheit zunächst offen. Am 25. August setzten Menon und Adenot die Montage fort, stellten die präzisen Strom‑ und Datenverbindungen her und bereiteten die Aktivierung der Ersatzantenne vor. Die Antenne überträgt Telemetrie‑ und Nutzlastdaten über das Tracking and Data Relay Satellites‑Netz (TDRS) und ist ein zentraler Kommunikationspfad zwischen der International Space Station und dem Mission Control Center in Houston.
Nach Angaben der NASA zielte der zweite Einsatz darauf, die volle Redundanz der Hochgeschwindigkeitskommunikation wiederherzustellen. Damit würden betriebliche Überwachung, wissenschaftliche Datentransfers und die Sprechfunkverbindung mit der Bodenstation abgesichert. Die ESA führt aus, dass seit November 2025 eines der beiden SGANT‑Module nicht mehr zuverlässig der TDRS‑Konstellation folgen konnte und daher ersetzt werden musste.
Die Maßnahme folgt gängigen Prioritäten im Stationsbetrieb: kritische Systeme redundant halten, Ausfallrisiken minimieren und wissenschaftliche Programme ohne längere Unterbrechung fortführen. Sollte die Aktivierung der Ersatzantenne weitere Anpassungen erfordern, sind laut NASA zusätzliche Arbeitsschritte möglich; bis dahin bleiben alternative Relaispfade über TDRS nutzbar, wenn auch mit eingeschränkter Redundanz.
Die Zeitangaben, die beteiligten Besatzungsmitglieder und der Ablauf der beiden Einsätze entsprechen den aktuellen NASA‑Mitteilungen; die Bezeichnung des ausgefallenen Moduls als SGANT‑2 sowie der Hinweis auf die Störung seit November 2025 werden in ESA‑Berichten bestätigt. Alle Datumsangaben beziehen sich auf die Ereignisse vom 18. und 25. August 2026.
Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).