Georgia

Obama wirbt in Georgia für Ossoff und Bottoms kurz vor den Midterms

Fünf Tage vor dem Wahltag hat Barack Obama in Morrow bei Atlanta für Senator Jon Ossoff und die Gouverneurskandidatin Keisha Lance Bottoms mobilisiert.

Fünf Tage vor dem US‑Wahltag 2026 hat der frühere Präsident Barack Obama in Morrow im Großraum Atlanta für die Demokraten Jon Ossoff und Keisha Lance Bottoms geworben. Die Kundgebung fand am 28. Oktober in The Arena at Southlake statt und wurde unter anderem von PBS NewsHour live übertragen. Sie richtete sich auf die Schlussmobilisierung vor dem 3. November 2026, an dem in Georgia unter anderem der Senatssitz Ossoffs und das Gouverneursamt zur Wahl stehen.

Nach übereinstimmenden Berichten forderten Obama, Ossoff und Bottoms die Anhängerinnen und Anhänger zu hoher Beteiligung und Nutzung der vorzeitigen Stimmabgabe auf. In seinen Ausführungen positionierte sich Obama deutlich gegen die Politik von Präsident Donald Trump; diese Kritik ist den Reden der Demokraten zuzuordnen. Vertreter der Republikanischen Partei wiesen die Wirkung des Auftritts zurück. Zitate aus beiden Lagern wurden in den vorliegenden Berichten den jeweiligen Kampagnen zugeordnet.

Jon Ossoff tritt als amtierender US‑Senator zur Wiederwahl an. Keisha Lance Bottoms, frühere Bürgermeisterin von Atlanta, kandidiert für das Amt der Gouverneurin. Beide Kampagnen setzen in den letzten Tagen vor dem Wahltag erkennbar auf die Mobilisierung in urbanen Zentren und Vororten im Ballungsraum Atlanta. Die formale Durchführung der Wahl, einschließlich Fristen zur Stimmabgabe und Regeln zur Auszählung, obliegt in Georgia dem Büro des Georgia Secretary of State. Ergebnisse liegen naturgemäß erst nach Schließung der Wahllokale vor; Umfragen sind keine Vorhersagen.

Die Veranstaltung in Morrow reiht sich in eine landesweite Schlusskampagne der Demokratischen Partei in umkämpften Bundesstaaten ein. Prominente Auftritte sollen nach Einschätzung politischer Beobachter unentschlossene Wählerinnen und Wähler ansprechen und freiwillige Helferinnen und Helfer für die letzten Tage der Mobilisierung gewinnen. Zugleich dient die Präsenz eines früheren Präsidenten erfahrungsgemäß der Einwerbung von Medienaufmerksamkeit und Spenden. Ob und in welchem Umfang solche Kundgebungen die Wahlbeteiligung beeinflussen, lässt sich vor dem Wahltag nicht belastbar messen.

Ort, Datum und Teilnahme Obamas wurden am 28. und 29. Oktober von mehreren regionalen und nationalen Medien bestätigt, darunter The Atlanta Journal‑Constitution, WSB‑TV Atlanta, der Georgia Recorder und PBS NewsHour. Für die Wahlen am 3. November 2026 gelten die in Georgia festgelegten Verfahren; Behauptungen über Unregelmäßigkeiten bedürfen belastbarer Belege und wurden in den zitierten Berichten nicht erhoben. Die weiteren politischen Folgen hängen von den offiziellen Ergebnissen der Wahlen zum Senat, zum Gouverneursamt und zu weiteren Ämtern ab.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk