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Pentagon meldet vollständigen Truppenabzug aus dem Irak

Das US-Verteidigungsministerium hat den Abzug der verbliebenen US-Streitkräfte aus dem Irak zum 30. September 2026 als abgeschlossen bestätigt und eine Neuordnung der Unterstützung über Partner in der Region angekündigt.

Das US-Verteidigungsministerium hat am 30. September 2026 den Abzug der verbliebenen US-Streitkräfte aus dem Irak als abgeschlossen gemeldet. Ein Sprecher des Pentagon erklärte, Personal und Material seien planmäßig verlegt worden. Damit endet die Präsenz im Rahmen der über Jahre schrittweise reduzierten Mission gegen den sogenannten Islamischen Staat im Land. Die irakische Regierung hatte zuvor einen Stichtag zum 30. September 2026 gesetzt, bis zu dem die US-geführte Militärpräsenz beendet werden sollte.

Nach Angaben aus offiziellen Verlautbarungen in Washington wird die sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit Irak fortgeführt, jedoch ohne stationierte US-Kampftruppen im Land. Die Operation Inherent Resolve befinde sich in einer Übergangsphase: Beratungs-, Ausbildungs- und Aufklärungsleistungen sollen demnach vermehrt über Partner und Basen außerhalb des Irak koordiniert werden. Details zu künftigen Unterstützungsformaten, Kontingentgrößen und Einsatzregeln wurden in den veröffentlichten Mitteilungen nur grundlegend umrissen und sollen in den kommenden Wochen präzisiert werden.

Der Abzug ist der Schlusspunkt einer Entwicklung, die nach dem Territorialverlust der IS-Kernstrukturen und einer Neujustierung der US-Rolle in den 2020er Jahren an Tempo gewonnen hatte. Bereits zuvor war die Zahl der US-Soldaten reduziert und der Auftrag auf Beratung und Unterstützung irakischer Kräfte ausgerichtet worden. Berichte aus Bagdad und Erbil hatten in den vergangenen Monaten wiederholt auf den verabredeten Zeitplan verwiesen. Parallel dazu liefen diplomatische Gespräche über künftige Sicherheitskooperation, einschließlich der Einbindung der Global Coalition to Defeat ISIS.

Offen bleibt, wie sich die Sicherheitslage ohne US-Truppen vor Ort entwickelt. Sicherheitsorgane in Irak sehen weiterhin Risiken durch verbliebene IS-Zellen sowie Spannungen mit irannahen Milizen. In Washington wird betont, dass die Vereinigten Staaten bei Bedrohungen für eigene Kräfte oder Partner in der Region über Fähigkeiten zur überregionalen Reaktions- und Luftunterstützung verfügen. Aussagen zu möglichen Folgen und Optionen sind politische Einschätzungen und keine bindenden Zusagen.

Für die Einordnung maßgeblich sind offizielle Mitteilungen des Pentagon und begleitende Berichte überregionaler Medien, die den Abschluss des Abzugs und den Übergang der Mission übereinstimmend darstellen. Eine Rückverlegung einzelner Fähigkeiten sowie der weitere Rahmen der Zusammenarbeit mit irakischen Institutionen werden nach Pentagon-Angaben in Folgemeldungen näher beschrieben.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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