Politik

Richter weist Anklage gegen zwei ehemalige Mitarbeiter des Federal Bureau of Investigation zurück

Ein US-Magistratsrichter hat am 2. November 2026 die gegen zwei frühere FBI-Mitarbeiter erhobene Strafanzeige wegen Verfahrensfehlern und möglicher politischer Einflussnahme abgewiesen.

Kurzmeldung

Kernaussage: Am 2. November 2026 hat Magistrate Judge Zia Faruqui vor dem Bundesgericht im District of Columbia die Strafanzeige gegen die ehemaligen FBI-Mitarbeiter Nikki Cole Floris und Bradley Benavides zurückgewiesen. Faruqui begründete die Entscheidung mit erheblichen Verfahrensmängeln und der Gefahr, dass die Ermittlungen politisch instrumentalisiert worden seien.

Sachverhalt: Die Strafanzeige war Ende Oktober 2026 öffentlich geworden; das Justizministerium hatte Floris und Benavides beschuldigt, 2023 gegenüber dem House Judiciary Committee falsche Angaben zu ihrem Wissen über Ermittlungen zu einem Laptop gemacht zu haben, den die Staatsanwaltschaft Hunter Biden zuordnet. In der Verhandlung monierte Richter Faruqui insbesondere, dass die Staatsanwaltschaft in der Nacht eine ergänzende Anklageschrift ins öffentliche Docket gestellt hatte, ohne die übliche gerichtliche Prüfung abzuwarten. Er sprach von „kritischen Fehlern“ in der Verfahrensführung und bezeichnete die eilige Aufbereitung des Falls als ungewöhnlich für die Praxis bundesstaatlicher Strafverfolgung.

Belege und Kontext: Die Abweisung stützt sich auf die öffentlichen Gerichtsakten sowie Berichte etablierter Nachrichtenagenturen und Medien, die Faruquis Vorhaltungen gegenüber der Staatsanwaltschaft dokumentieren. Das Justizministerium hatte die Anklage am 23. Oktober 2026 bekanntgegeben; seither gab es bereits gerichtliche Auseinandersetzungen über die Zulässigkeit einer nachträglich eingereichten, erweiterten Anklageschrift. Mehrere Berichte nennen auch Hinweise darauf, dass die Ermittlungen nach einer öffentlichen Äußerung des Präsidenten und auf Veranlassung der FBI-Führung beschleunigt worden seien.

Durch die Entscheidung sind die gegen Floris und Benavides erhobenen Vorwürfe, zumindest in der bisher vorgelegten Form, vorerst gestoppt. Die Staatsanwaltschaft kann binnen gesetzlicher Fristen Rechtsmittel prüfen oder die Akten nochmals überarbeiten. Politisch liefert das Urteil neuen Stoff für Debatten über das Verhältnis zwischen Justizministerium, Bundesermittlungsbehörden und politischer Einflussnahme — insbesondere angesichts der Nähe des Verfahrens zu Wahlterminen.

Tonalität und Prüfung: Aussagen und Datumsangaben wurden gegen Gerichtsakten und Berichte von Associated Press, Axios und dem US-Justizministerium geprüft; die Formulierungen sind zurückhaltend und auf belegbare Fakten beschränkt.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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