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Sanders und Bannon werben in Washington für strengere künstliche Intelligenz-Regeln

Senator Bernie Sanders und der frühere Trump-Berater Steve Bannon treten am 15. September 2026 bei der Pro‑Human Assembly in Washington, D.C. gemeinsam auf. Sie wollen den Kongress zu schnellerer Regulierung Künstlicher Intelligenz drängen.

Senator Bernie Sanders und der frühere Chefstratege des Weißen Hauses, Steve Bannon, treten am 15. September 2026 bei der Pro‑Human Assembly in Washington, D.C. gemeinsam auf. Beide wollen den Kongress drängen, rascher verbindliche Regeln für Künstliche Intelligenz zu beraten. Nach Ankündigungen der Veranstalter und der Büros der Teilnehmer steht die Begrenzung potenzieller Risiken leistungsfähiger KI-Systeme im Mittelpunkt.

Der ungewöhnliche Schulterschluss verbindet unterschiedliche politische Lager. Bernie Sanders hat zuletzt im Senat Gesetzesvorschläge unterstützt, die besonders fortgeschrittene KI-Entwicklungen zeitweise aussetzen und eine „künstliche Superintelligenz“ untersagen sollen. Sein Büro verweist auf Gefahren für Arbeitsplätze, Sicherheit und demokratische Prozesse. Steve Bannon, langjähriger Einflussnehmer im konservativen Spektrum, hat wiederholt vor Kontrollverlust, industriepolitischen Abhängigkeiten und gesellschaftlichen Verwerfungen durch unregulierte Modelle gewarnt. In der Sache eint beide die Forderung nach klaren Mindeststandards und wirksamer Aufsicht.

Die Pro‑Human Assembly wird von einem zivilgesellschaftlichen Bündnis beworben, zu dem nach eigenen Angaben Gruppen wie die Alliance for Secure AI zählen. Auch das Future of Life Institute wird in diesem Zusammenhang genannt. Die Organisatoren betonen, es gehe nicht um parteipolitische Einigkeit, sondern um einen Katalog technischer und gesetzgeberischer Leitplanken, die „den Menschen in Kontrolle“ halten sollen. Neben Politikern sind laut Ankündigungen Fachleute aus Wissenschaft und Industrie angekündigt.

Politisch ist die Bühne in Washington, D.C. bedeutsam, weil sie parteiübergreifenden Druck aufbaut: Die Debatte um KI-Regulierung erreicht zugleich den linken und den rechten Rand und könnte so eine Einigung im Kongress erleichtern. Konkrete Gesetzgebung müsste sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat verhandelt werden. Ob die ungewöhnliche Allianz den Stillstand überbrückt oder neue Konfliktlinien sichtbar macht, hängt von strittigen Punkten ab, etwa der Reichweite von Entwicklungspausen, Haftungsfragen und der Aufsicht über Basismodelle.

Zitate und Zuordnungen in diesem Bericht beruhen auf den öffentlichen Ankündigungen der Pro‑Human Assembly, Mitteilungen beteiligter Organisationen und Erklärungen aus dem Büro von Senator Bernie Sanders. Einschätzungen zu möglichen Folgen sind als Analyse gekennzeichnet.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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