Wissenschaft & Technik

Septemberhimmel 2026: Venus strahlt, Erntevollmond und Tagundnachtgleiche

NASA gibt Beobachtungstipps für den September: Venus erreicht ihr Abendmaximum, der Erntevollmond steht nahe Saturn, und am 22. September ist Tagundnachtgleiche.

Die US-Raumfahrtbehörde NASA kündigt für September 2026 mehrere markante Himmelsereignisse an, die sich gut mit bloßem Auge verfolgen lassen. Im Mittelpunkt stehen die besonders helle Venus am Abendhimmel, der Erntevollmond nahe Saturn sowie die Tagundnachtgleiche am 22. September.

Zwischen dem 14. und 20. September lässt sich der Mond als Wegweiser nutzen: Etwa eine Stunde nach Sonnenuntergang steht er im Süden und zieht Nacht für Nacht am rötlichen Stern Antares vorbei, dem Herz des Sternbilds Skorpion. In der Nachbarschaft zeichnet sich die Teekanne im Sternbild Schütze ab, deren Form mit Henkel, Deckel und Ausguss leicht zu erkennen ist. Unter sehr dunklem Himmel zeigt sich über dem „Ausguss“ ein nebliges Band: die Milchstraße. Folgt man dem hellsten Abschnitt, blickt man in Richtung des Zentrums unserer Galaxis.

Am 18. September erreicht Venus die größte Helligkeit ihrer aktuellen abendlichen Erscheinung. Kurz nach Sonnenuntergang ist sie als auffallend heller Lichtpunkt niedrig über dem westlichen Horizont zu sehen und überstrahlt alle Sterne in ihrer Umgebung. Ein freier Blick zum Horizont erhöht die Chancen, den Planeten länger zu verfolgen, bevor er untergeht.

Am 19. September findet die Internationale Beobachtungsnacht des Mondes statt (offizielle Bezeichnung International Observe the Moon Night). Sie richtet sich an Amateur- und Profi-Beobachterinnen und -beobachter gleichermaßen und lädt weltweit zu Aktionen rund um unseren Erdtrabanten ein – von geführten Beobachtungen bis zu Bildungsangeboten.

Am 22. September steht die Sonne senkrecht über dem Erdäquator; Tag und Nacht sind annähernd gleich lang. Mit der Tagundnachtgleiche beginnt auf der Nordhalbkugel der astronomische Herbst, während auf der Südhalbkugel der Frühling einsetzt. Die genaue Uhrzeit variiert je nach Zeitzone.

Zum Monatsende, am 26. September, steigt der Vollmond – traditionell Erntevollmond genannt – kurz nach Sonnenuntergang im Osten auf. Unweit davon ist Saturn mit bloßem Auge sichtbar. Der ferne Neptun steht in derselben Himmelsregion; er ist jedoch zu lichtschwach für das freie Auge und erfordert ein Fernglas oder ein Teleskop. Dunkler Himmel, klare Luft und eine ruhige Atmosphäre verbessern die Sichtbedingungen bei allen genannten Terminen.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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