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Staatsanwalt der Vereinigten Staaten Joe DiGenova legt Amt als Leiter der „Grand‑Conspiracy“-Ermittlung nieder

Am 10. September 2026 trat Joe DiGenova von seiner Aufgabe zurück, die vom Justizministerium geführte Untersuchung zu beaufsichtigen, die mögliche Verschwörungen ehemaliger Geheimdienst‑ und Strafverfolgungsbeamter gegen Präsident Donald Trump prüfte.

Der US‑Staatsanwalt Joseph „Joe“ DiGenova hat am 10. September 2026 seinen Rücktritt als Leiter einer umfangreichen Untersuchung des Justizministeriums erklärt, die mögliche Verschwörungen ehemaliger Geheimdienst‑ und Strafverfolgungsbeamter gegen Präsident Donald Trump untersucht. DiGenova bestätigte seinen Rücktritt gegenüber der Associated Press und bezeichnete es zugleich als „Ehre und Privileg“, dem Justizministerium gedient zu haben.\n\nDie Untersuchung, intern teils als „grand conspiracy“ bezeichnet, war unter anderem auf Prüfungen gerichtet, die sich auf die russischen Wahleinmischungs‑Ermittlungen 2016 und auf die 2022 durchgesuchte Mar‑a‑Lago‑Aktion bezogen.

Nach Angaben von mit dem Vorgang vertrauten Personen kam es in den vergangenen Wochen zu wiederholten Spannungen zwischen DiGenova und ranghohen Mitarbeitern des Justizministeriums sowie dem Weißen Haus; Kritik richtete sich demnach vor allem gegen das Tempo und die Arbeitsweise der Leitung.\n\nDer Rücktritt wirft Fragen zur weiteren Organisation der Ermittlungen auf. Das Justizministerium teilte nach Medienberichten zunächst nicht unmittelbar eine eigene Stellungnahme mit; mehrere Nachrichtenagenturen und große US‑Zeitungen berichteten jedoch unabhängig voneinander über DiGenovas Abgang. Demnach hatten sowohl Reuters als auch die Washington Post, ABC News und CBS News am 10.

September 2026 übereinstimmend über die Personalentscheidung berichtet.\n\nHintergrund der Untersuchungen sind langjährige Vorwürfe aus dem Umfeld von Präsident Trump, nach denen während und nach seinem ersten Präsidentschaftszeitraum Teile des Nachrichtendienst‑ und Strafverfolgungssystems gegen ihn agiert hätten. Frühere Prüfberichte, darunter Untersuchungen des Inspector General des Justizministeriums, hatten im Verlauf der Jahre wiederholt Mängel in der Arbeit des FBI festgestellt, jedoch in der Regel keine Hinweise auf strafbares Verhalten hochrangiger Ermittler gefunden.\n\nDie Abberufung oder der Rückzug des leitenden Ermittlers könnte das Verfahren verzögern und die Frage offenlassen, ob und in welcher Form Anklageentscheidungen angestrebt werden. Rechtsanwälte, ehemalige Staatsanwälte und politische Beobachter sehen in der Personalentscheidung zugleich ein Signal interner Spannungen im Justizministerium, das seit Jahresbeginn verstärkt unter politischem Druck steht.\n\nFaktische Angaben zu Datum des Rücktritts (10.

September 2026), zur Bestätigung durch DiGenova und zur vorläufig fehlenden offiziellen DOJ‑Stellungnahme basieren auf übereinstimmenden Berichten großer Nachrichtenagenturen und US‑Medien. Aussagen zu internen Spannungen stützen sich auf namentlich nicht genannte, dem Vorgang vertraute Quellen in den zitierten Berichten.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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