Umwelt

Sturzflut im Grand Canyon: Parkverwaltung sucht Zeugen, Texaner unter Toten

Nach einer Sturzflut im Bright Angel Canyon bittet der National Park Service um Hinweise zu Vermissten. Mindestens ein Toter ist bestätigt, ein Mann aus Texas wurde von Angehörigen als weiteres Opfer genannt.

Der National Park Service hat nach der Sturzflut vom 29. August 2026 im Grand Canyon National Park die Öffentlichkeit um Hinweise gebeten. In einer Mitteilung vom 30. August forderte die Behörde Personen auf, sich zu melden, die sich am 29. August im Bright Angel Canyon, entlang des Bright Angel Creek, in der engen „Box“ nördlich von Phantom Ranch oder auf den angrenzenden Campgrounds aufgehalten haben. Betroffen seien insbesondere Bereiche am North Kaibab Trail und am Bright Angel Campground.

Rettungsteams des National Park Service und Partnerorganisationen evakuierten nach Behördenangaben rund 80 Menschen aus dem Inneren des Canyons. Mindestens ein Todesopfer wurde offiziell bestätigt. Regionale Medien und Angehörige identifizierten zusätzlich einen 53-jährigen Mann aus Texas als eines der Opfer; er soll als Chiropraktiker gearbeitet haben. Die Coconino County Medical Examiner's Office prüft die Identitäten, abschließende amtliche Bestätigungen stehen aus. Die Parkverwaltung nannte in ihrer Mitteilung keine Namen. Hinweise nimmt die Investigative Services Branch entgegen.

Die Sturzflut folgte auf heftige Gewitter in der Monsunphase des Südwestens der USA. Der Wasserandrang beschädigte eine Versorgungsleitung, die touristische Einrichtungen auf dem South Rim speist. Der National Park Service kündigte anhaltende Evakuierungen sowie vorübergehende Wassereinschränkungen an. Der Arizona Department of Public Safety unterstützt die Such- und Bergungsarbeiten. Wetterdienste warnten für die folgenden Tage vor weiteren Gewittern, die lokale Sturzfluten erneut auslösen könnten. Prognosen zu Anzahl und Verbleib der Vermissten bleiben unsicher und hängen von den laufenden Suchmaßnahmen ab.

Die hier genannten Fakten und Zuschreibungen sind getrennt: Bestätigt sind die Sturzflut, die betroffenen Gebiete, die Evakuierungen, die Sperrungen von Teilen des North Kaibab Trail und der Phantom Ranch sowie mindestens ein Toter, wie sie der National Park Service am 30. August mitteilte. Die Identifizierung des 53-jährigen Texaners stammt von Angehörigen und Medienberichten; amtliche Stellen wie die Coconino County Medical Examiner's Office werden die Namen erst nach formeller Feststellung veröffentlichen. Offene Punkte sind die endgültige Zahl der Vermissten und der Todesopfer; hier verweisen die Behörden auf weitere Updates.

Wer sachdienliche Beobachtungen aus den genannten Bereichen am 29. August gemacht hat, soll diese an die Investigative Services Branch des National Park Service übermitteln. Rettungskräfte bitten zudem darum, nicht eigenständig in gesperrte Zonen wie den Bright Angel Canyon einzudringen, um die Suche nicht zu behindern.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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