Mehrere Schulbezirke und Polizeibehörden in Texas haben am 31. August 2026 vor einer Serie viraler Cat in the Hat‑Beiträge in sozialen Medien gewarnt. Nach übereinstimmenden Mitteilungen gelten die meisten Postings als Falschmeldungen, doch einzelne Beiträge enthielten namentliche Nennungen oder Bezüge zu konkreten Schulen. Solche Inhalte würden als potenzielle Bedrohungen eingestuft und strafrechtlich geprüft, erklärten die Behörden.
In Laredo veröffentlichte das Laredo Police Department am 31. August einen Hinweis, in dem es vor der Verbreitung einschüchternder Inhalte warnte und zur sofortigen Meldung verdächtiger Posts aufrief. Laredo ISD und United ISD informierten Eltern und erhöhten die Wachsamkeit an Schulstandorten. Nach Angaben lokaler Medien prüften Ermittler einschlägige Beiträge und mahnten, keine unbelegten Inhalte weiterzuteilen.
Auch andere Bezirke reagierten. Der Big Spring Independent School District teilte mit, ein auf TikTok verbreiteter Beitrag, in dem mehrere Schüler namentlich genannt wurden, stelle nach Prüfung keine glaubhafte unmittelbare Gefahr dar; die Informationen seien dennoch an die Polizei übergeben worden. Menard Independent School District, Mathis ISD und George West ISD kündigten an, die Zusammenarbeit mit der Strafverfolgung zu intensivieren und die Sicherheitspräsenz zu erhöhen.
Der Trend umfasst laut Behörden und Schulmitteilungen vor allem verfremdete Memes und Clips der Figur Cat in the Hat. Lokale Berichte aus Laredo verweisen zudem auf mutmaßlich KI‑erstellte oder nachbearbeitete Bilder, die bedrohlich inszeniert sind. Fachleute und Ermittler unterscheiden zwischen allgemein satirischen Inhalten und Posts, die durch die Nennung realer Personen, Zeiten oder Orte den Straftatbestand einer Bedrohung oder Nötigung erfüllen können. In solchen Fällen werde ermittelt; Prognosen über weitere Täter oder Motive lägen nicht vor.
Schulen rufen Eltern und Schüler dazu auf, verdächtige Direktnachrichten oder Beiträge zu dokumentieren und nicht zu verbreiten. Behörden betonen, dass jede konkrete Drohung ernst genommen werde. Bisherige Feststellungen aus den Mitteilungen der betroffenen Stellen: Die Sichtungen in Texas häuften sich zwischen dem 28. und 31. August 2026; der überwiegende Teil der Beiträge erweist sich als Hoax; wo Namen oder Schulen genannt werden, sind Schutzmaßnahmen und strafrechtliche Prüfungen eingeleitet. Eine landesweite Gefahrenlage wurde nicht ausgerufen.
Der aktuelle Anlass der Warnungen ist in Texas verortet; ähnliche Wellen kursierten zuvor auch andernorts, ohne dass belastbare Zusammenhänge zu den texanischen Fällen belegt sind. Maßgeblich sei, so die Behörden, Verdachtsfälle rasch zu melden und die Bewertung der Glaubhaftigkeit der Strafverfolgung zu überlassen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).