Politik

Trump erlaubt import von russischem Diesel — Regierung der Vereinigten Staaten hebt Sanktionen temporär auf

Die Regierung Trump gab am 9. Oktober 2026 die vorübergehende Erlaubnis für Importe von russischem Diesel bekannt; das Finanzministerium veröffentlichte eine entsprechende OFAC-General-Lizenz. Die Entscheidung markiert eine deutliche Abkehr von früheren US-Sanktionen gegen Russland…

Nach einer Ankündigung des Präsidenten am 9. Oktober 2026 hat die US-Regierung den Import von dieselhaltigen Kraftstoffen russischer Herkunft vorübergehend erlaubt. Das Finanzministerium stellte noch am selben Tag über das Office of Foreign Assets Control (OFAC) die als General License bezeichnete Regelung bereit, die «Transaktionen im Zusammenhang mit Verkauf, Lieferung, Umladung und Import von Diesel aus der Russischen Föderation» autorisiert. Damit können Handel und Transport von russischem Diesel in den kommenden Monaten unter bestimmten Bedingungen erfolgen. (OFAC: General License, 9. Oktober 2026).([ofac.treasury.gov](https://ofac.treasury.gov/recent-actions/20261009_33?utm_source=openai))

Der Schritt ging mit einer öffentlichen Mitteilung des Weißen Hauses einher, in der die Regierung die Maßnahme als kurzfristige Entlastung für Landwirte, Transportunternehmen und Verbraucher bezeichnete. Präsident Donald Trump begründete die Entscheidung mit dem Ziel, die in den vergangenen Wochen gestiegenen Dieselpreise zu dämpfen. Parallel dazu erließ die Administration steuerliche und regulatorische Erleichterungen für die Verwendung von rot gefärbtem Diesel im Straßenverkehr, um die Versorgungssituation rasch zu entlasten.([whitehouse.gov](https://www.whitehouse.gov/releases/2026/10/what-they-are-saying-president-trump-delivers-immediate-diesel-relief-saving-americans-up-to-100-per-fill/?utm_source=openai))

Politisch stellt die Anordnung eine deutliche Kehrtwende dar: Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine 2022 hatten die Vereinigten Staaten weitreichende Beschränkungen für Energieimporte aus Russland durchgesetzt. Die nun erteilte OFAC-Lizenz wird international und in Washington kritisch kommentiert; die Regierungen in Kiew und mehrere europäische Partner äußerten sich besorgt, weil eine Lockerung der Sanktionen Russland Einnahmen aus dem Energiesektor sichert. Auch Energieexperten warnen, dass zusätzliche Mengen russischen Diesels den globalen Preis nur begrenzt drücken könnten, da Handelsströme und Logistik die Wirkung abschwächen.([washingtonpost.com](https://www.washingtonpost.com/business/2026/10/09/trump-russia-diesel-midterms/1710337a-c414-11f1-8170-681419af1cc9_story.html?utm_source=openai))

Rechtlich erlaubt die General License bestimmte Transaktionen bis zu einem klar bezeichneten Enddatum und enthält Auflagen zur Dokumentation und zum Versicherungs- und Zahlungsverkehr, die OFAC in der veröffentlichten Verfügung nennt. Die Regierung betonte zugleich, dass die Maßnahme befristet sei und weitergehende Sanktionsregelungen gegen russische Energieexporte bestehen blieben. Beobachter sehen in der Entscheidung zugleich innenpolitische Motive: Die Maßnahme wurde kurz vor den landesweiten Zwischenwahlen bekanntgegeben und zielt auf Wählergruppen, die besonders unter hohen Treibstoffkosten leiden. Fakten: Ankündigung des Präsidenten und die OFAC-General-Lizenz datieren auf den 9. Oktober 2026; weitere Details zu Umfang, Mengen und Fristen sind in der OFAC-Veröffentlichung dokumentiert.([ofac.treasury.gov](https://ofac.treasury.gov/recent-actions/20261009_33?utm_source=openai))

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk