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Trump kündigt am 13. September 2026 Abbau von Zöllen der Vereinigten Staaten auf Irish Whiskey an

Bei einem Besuch in Irland erklärte US-Präsident Donald Trump am 13. September 2026, die bisher auf Whiskey aus Irland erhobenen Zölle aufheben zu wollen. Die Ankündigung folgt früheren Anpassungen bei Whisky-Zöllen und löst in…

Nach Angaben von Medienberichten erklärte Präsident Donald Trump am 13. September 2026 beim Schlusstag des Amgen Irish Open in Doonbeg, er werde die von den USA erhobenen Einfuhrzölle auf Irish Whiskey aufheben. Trump sagte demnach wörtlich, er werde „die Zölle abnehmen“, und verband die Zusage mit persönlichen Danksagungen an Gastgeber und Teilnehmer des Turniers. Die Ankündigung erfolgte am Ende eines zweitägigen Aufenthalts in Irland. (13. September 2026)

Die Erklärung kommt vor dem Hintergrund mehrerer Änderungen der US-Zollpolitik in den vergangenen Monaten: Im Frühjahr 2026 hatte die Regierung bereits Zölle auf aus dem Vereinigten Königreich stammenden Whiskyprodukten reduziert beziehungsweise ausgesetzt; dadurch entstanden Bedenken über Wettbewerbsverzerrungen zwischen Whiskey, der in Nordirland produziert wird, und solchen Erzeugnissen aus der Republik Irland. Branchenvertreter und Regulierungsstellen wiesen darauf hin, dass für Irish Whiskey aus der EU unter den im Sommer vereinbarten Bedingungen ein anderer Zollsatz gelten kann als für in Nordirland destillierte Produkte. Diese Differenz hat sowohl Produzenten als auch Exporteure in Irland alarmiert.

Die Irish Whiskey Association und Vertreter der Branche begrüßten Medienberichten zufolge die Absicht, forderten zugleich Klarheit über das konkrete Inkrafttreten und die rechtliche Grundlage einer solchen Maßnahme. Staats- und Regierungsvertreter in Dublin und in Brüssel betonten, sie benötigten formelle Mitteilungen über Modifikationen im Harmonized Tariff Schedule der Vereinigten Staaten, damit Exporteure und Zollbehörden die praktische Umsetzung planen könnten.

Rechtlich sind Änderungen von Zolltarifen in den USA meist über Präsidialproklamationen oder Anordnungen der zuständigen Behörden wie des Office of the United States Trade Representative (USTR) zu regeln; auch frühere Anpassungen im Sommer 2026 wurden durch entsprechende Verlautbarungen formalisiert. Bis zu einer offiziellen Verlautbarung des Weißen Hauses beziehungsweise einer Änderung im Harmonized Tariff Schedule bleiben Umfang und Zeitpunkt der praktischen Entlastung unklar.

Folgen wären weitreichend: Eine vollständige Aufhebung der Zölle dürfte Exporteure in der Republik Irland stärken und Handelsströme in die USA erleichtern; zugleich könnten markt- und steuerpolitische Fragen sowie mögliche Reaktionen Dritter, etwa der EU‑Institutionen, neu zu verhandeln sein. Presseberichte trennen derzeit strikt gesicherte Fakten (Ankündigung am 13. September 2026) von noch ungeklärten Folgen (konkreter Wirksamkeitsbeginn und rechtliche Modalitäten).

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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