Politik

Trump kündigt an, Moderatorin Kristen Welker bei der Federal Communications Commission zu melden

Am 30. August 2026 schrieb Donald J. Trump auf Truth Social, er werde die NBC‑Moderatorin Kristen Welker der Federal Communications Commission melden und um "Rüge oder Bestrafung" bitten; die Ankündigung wurde von Reuters dokumentiert.

Washington, 30. August 2026. Präsident Donald J. Trump kündigte am Morgen des 30. August 2026 in einem Beitrag auf Truth Social an, er werde die Moderatorin Kristen Welker bei der Federal Communications Commission melden und um eine formale "Rüge oder Bestrafung" bitten. Die Aussage ist in Trumps Original‑Post auf Truth Social dokumentiert und wurde von Nachrichtenagenturen, darunter Reuters, aufgegriffen. In dem Beitrag kritisierte Trump eine Äußerung Welkers, wonach seine Erfolgsbilanz bei Kandidatenendorsements "gemischt" sei, und nannte mehrere jüngere Fälle, in denen von ihm unterstützte Bewerber gescheitert seien.

Die Forderung richtet sich an eine US‑Bundesbehörde mit dem offiziellen Namen Federal Communications Commission; Trump nannte in seinem Beitrag zudem den Namen eines der gegenwärtigen Kommissionsmitglieder, Brendan Carr. Die Federal Communications Commission reguliert in den Vereinigten Staaten Aspekte elektronischer Kommunikation und Rundfunklizenzen, verfügt jedoch nicht über eine allgemeine Befugnis, einzelne Journalisten oder Moderatorinnen für redaktionelle Aussagen zu bestrafen. Medienrechtler betonen, dass Verfahren gegen Senderlizenzen rechtliche Voraussetzungen und hohe Beweisanforderungen haben; frühere Versuche, redaktionelle Inhalte regulatorisch zu sanktionieren, trafen oft auf verfassungsrechtliche Grenzen.

Der Vorgang ist nicht auf einen bestimmten Bundesstaat beschränkt; Trumps Post auf Truth Social wurde aus Washington veröffentlicht und löste landesweite Berichterstattung aus. NBC als Sender wird in der Berichterstattung genannt (National Broadcasting Company), und die betroffene Moderatorin ist Kristen Welker, bekannt als Moderatorin der Sendung Meet the Press. NBC News oder Welker selbst hatten zum Zeitpunkt der Berichterstattung keine formelle Gegendarstellung gegenüber Reuters veröffentlicht.

Politisch fügt sich die Ankündigung in eine bekannte Rhetorik Trumps gegenüber großen Medienhäusern ein, in der er wiederholt kritische Berichterstattung als "falsch" bezeichnet hat. Ob die Federal Communications Commission einem förmlichen Hinweis nachgeht, ist offen; ein offizielles Verfahren würde eine Prüfung durch die Kommission und mögliche rechtliche Schritte nach sich ziehen. Beobachter in Washington sehen die Forderung als Beispiel dafür, wie politische Akteure institutionelle Instrumente zur Durchsetzung von Medienkritik ins Spiel bringen können.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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