Aktuell

Trump sagt Salina-Rally für 31. Oktober ab und wechselt zu Tele-Auftritten

Am 29. Oktober 2026 kündigte das Weiße Haus an, dass die für Samstag, den 31. Oktober, in Salina (Kansas) geplante Rally des Präsidenten abgesagt werde; Trump reagierte bei Journalistenfragen scharf, wie Reuters und die…

Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hat die für Samstag, den 31. Oktober 2026 angekündigte Präsenzkundgebung in Salina, Kansas, abgesagt und stattdessen eine Reihe telefonischer beziehungsweise virtueller Auftritte („Tele-Rallys“) angekündigt. Die Absage wurde am 29. Oktober 2026 öffentlich; lokale Stellen wie die Salina Regional Airport Authority bestätigten, dass die Veranstaltung am Salina Regional Airport nicht stattfinden werde. (Stand: 29. Oktober 2026.)

Hintergrund der Entscheidung, so erklärten Mitarbeiter der Republikanischen Partei und der Washingtoner Stabsbereich laut mehreren Agenturberichten, ist die kurzfristige Umplanung der Abschlusswochen vor den Kongresswahlen. Die RNC begründete die Maßnahme damit, dass Tele-Auftritte es dem Präsidenten erlaubten, „mehr Wähler in mehreren Bundesstaaten gleichzeitig zu erreichen“. Reuters und die Associated Press berichten, dass ebenfalls eine für Sonntag in Dubuque, Iowa, geplante Präsenzkundgebung abgesagt wurde und durch Fernauftritte ersetzt werden solle.

Die Absage betrifft in Kansas insbesondere den Wahlkampf für den republikanischen Amtsinhaber im US-Senat, Roger Marshall, dessen Rennen gegen den Demokraten Adam Hamilton in Umfragen als eng eingeschätzt wird. Lokale Parteivertreter und Medien hoben hervor, dass Marshall und weitere Republikaner in Kansas durch Trumps Auftritte unterstützt werden sollten; der Wechsel zu Tele-Auftritten folgt einer Phase intensiver Reisetätigkeit des Präsidenten in den letzten Wochen vor dem Wahltag.

Während einer Pressebegegnung reagierte Trump laut Reuters und AP scharf auf die Frage eines Reporters, ob die Absage mit seinem Gesundheitszustand oder Reiseermüdung zusammenhänge; Berichten zufolge beleidigte er daraufhin den Fragesteller. Agenturmeldungen dokumentieren die Szene als einen klar zuordenbaren Vorfall, zitieren jedoch unterschiedliche O-Töne; es werden keine medizinischen Befunde oder offizielle gesundheitliche Erklärungen publiziert.

Einschätzung: Die Entscheidung, eine Präsenzkundgebung in einem umkämpften Bundesstaat wie Kansas kurzfristig abzusagen und auf Tele-Auftritte umzustellen, kann das Mobilisierungspotenzial vor Ort verringern, zugleich aber landesweit mehrere Kampagnen unterstützen. Ob dies den erwarteten Effekt auf Wahlbeteiligung und Stimmanteile hat, hängt von der Organisationsfähigkeit der lokalen Parteistrukturen und der Resonanz der Tele-Formate in den jeweiligen Wahlkreisen ab. Aussagen zu Wahlausgängen sind derzeit noch Spekulation und müssen nach Schließung der Wahllokale am 3. November 2026 an verifizierbaren Ergebnissen gemessen werden.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk