US-Präsident Donald Trump hat die Straße von Hormus zum Prüfstein amerikanischer Macht erklärt. Am 13. Juli 2026 sagte er in einem Interview und in Online-Beiträgen, die Vereinigten Staaten hätten „total control over the Strait of Hormuz“ und „wir werden sie behalten“. Mehrere Medien dokumentierten die Aussagen, darunter Reuters und CNN.
Die Straße von Hormus ist die schmale Meerenge zwischen Persischem Golf und Golf von Oman, durch die ein großer Teil des weltweiten Seeölhandels verläuft. Sie gilt als internationale Wasserstraße; die freie Durchfahrt wird auf Basis des Seevölkerrechts und geübter Praxis gesichert. Militärische Präsenz – etwa durch US-, europäische und regionale Seestreitkräfte – kann die Sicherheit der Passage erhöhen, begründet aber keine exklusive Hoheitsgewalt. Fachleute verweisen darauf, dass keine einzelne Macht „totale“ Kontrolle ausübt, sondern dass Verkehrsfluss und Sicherheit von Kooperation mit Anrainerstaaten und von multinationalen Missionen abhängen.
Die Zuspitzung erfolgte vor dem Hintergrund erhöhter Spannungen mit dem Iran. Nach Berichten der The Washington Post war es in den Tagen zuvor zu Angriffen auf Handelsschiffe sowie zu US-Luftschlägen gekommen. Trump forderte bereits zuvor, andere Staaten sollten sich an Sicherungsmaßnahmen beteiligen und dafür gegebenenfalls zahlen; entsprechende Äußerungen wurden von Reuters dokumentiert. CNN veröffentlichte Transkripte einschlägiger Aussagen, und Euronews ordnete frühere Warnungen des Präsidenten ein, Länder, die nicht mithalfen, werde man sich „merken“.
Reaktionen aus Sicherheitskreisen und von außenpolitischen Experten fielen kritisch aus. Sie warnten, die Behauptung unilateral ausgeübter Kontrolle könne Missverständnisse mit Verbündeten und Anrainern befördern und die Lage in der Region verschärfen. Sprecher des US-Militärs betonten nach Medienangaben, operative Maßnahmen zur Sicherung der Schifffahrt würden mit Partnern abgestimmt und an die Lageentwicklung angepasst.
Tatsachen: Am 13. Juli 2026 erklärte Präsident Trump öffentlich, die USA hätten „total control“ über die Straße von Hormus und würden diese „behalten“. Die Straße von Hormus verbindet Persischen Golf und Golf von Oman und ist für den globalen Energiehandel zentral.
Zugeschriebene Aussagen: Medienberichte von Reuters, The Washington Post, CNN und Euronews dokumentieren und kontextualisieren Trumps Äußerungen; Experten und militärische Sprecher relativieren den Anspruch exklusiver Kontrolle.
Prognosen: Welche Folgen die Aussagen für die regionale Sicherheit haben, hängt von weiteren politischen Entscheidungen in Washington, der Reaktion des Iran und der Koordination mit Verbündeten ab; belastbare Vorhersagen sind derzeit nicht möglich.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).