US-Präsident Donald Trump hat am 26. September 2026 ein neues Angebot Irans zur Beendigung der Kampfhandlungen und zur kurzfristigen Öffnung der Straße von Hormus zurückgewiesen. Er äußerte sich nach indirekten Gesprächen zwischen US- und iranischen Vertretern am Rande der Vereinten Nationen und erklärte vor dem Aufbruch vom Südrasen des Weißen Hauses, der Vorschlag sei abgelehnt. Nach iranischer Darstellung enthielt das Papier eine siebentägige Stillhaltefrist, Schritte zur Lockerung von Öl-Sanktionen und die Wiederaufnahme formeller Verhandlungen. Washington knüpfte ein dauerhaftes Abkommen dem Vernehmen nach an weitergehende sicherheitspolitische und nukleare Zusagen Teherans.
Die Ablehnung fällt in eine Phase anhaltender Gefechte und Seesicherungseinsätze der USA in und um die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Ölhandel. Fachleute werten Trumps Kurs als Hinweis, dass die Regierung kurzfristig größere Zugeständnisse von Iran erzwingen will, statt ein rasches Entlastungsabkommen einzugehen. Zugleich bleibt offen, ob und wann neue Gespräche über Deeskalation und Sanktionen beginnen. Auswirkungen auf Schifffahrt und Energiepreise hängen davon ab, ob der Durchgang für Frachter stabil gewährleistet wird.
Am 27. September 2026 meldete die Polizei in Gloucestershire im Vereinigten Königreich einen größeren Einsatz nahe der Luftwaffenbasis RAF Fairford, die von der US Air Force genutzt wird. Fünf Männer wurden festgenommen, drei Fahrzeuge unter Sicherheitsauflagen untersucht und rund 85 Haushalte vorsorglich evakuiert. Die Ermittlungen führt Counter Terrorism Policing. Die Gloucestershire Police erklärte, die Festnahmen stünden zunächst im Zusammenhang mit mutmaßlichen Verstößen gegen Sprengstoffvorschriften; zudem werde wegen des Verdachts auf Vorbereitung einer terroristischen Straftat ermittelt. Ob ein konkreter Bezug zur Basis bestand, blieb zunächst unklar.
Faktisch bestätigt sind somit zwei Vorgänge: die öffentliche Zurückweisung des iranischen Vorschlags durch Donald Trump am 26. September und die Festnahmen mit anschließenden Terrorermittlungen im Vereinigten Königreich am 27. September. Einschätzungen über mögliche militärische Eskalationen, Vergeltungsakte oder dauerhafte Marktreaktionen bleiben vorläufig und hängen vom weiteren Verlauf möglicher Gespräche sowie vom Ergebnis der Ermittlungen ab. Für die transatlantische Sicherheitskooperation ist der Vorfall in Gloucestershire insofern relevant, als RAF Fairford ein Drehkreuz für Langstreckenflugzeuge der US Air Force ist. In Washington richtet sich der Blick nun darauf, ob Teheran eine überarbeitete Initiative vorlegt oder ob die USA eigene Bedingungen für eine begrenzte Feuerpause und eine sichere Passage in der Straße von Hormus konkretisieren.
Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).