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Umweltschutzbehörde der Vereinigten Staaten hebt am 14. September 2026 die meisten Klimaauflagen für Kohle- und Gaskraftwerke auf

Die US-Umweltschutzbehörde hat am 14. September 2026 die Mehrzahl der 2024 eingeführten Vorgaben zur Begrenzung von Treibhausgasen bei fossil befeuerten Kraftwerken aufgehoben und gleichzeitig einen Vorschlag vorgelegt, der weitere Regulierung erschweren würde. Umweltverbände kündigen…

Kurzmeldung

Die US-Umweltschutzbehörde Environmental Protection Agency (EPA) hat am 14. September 2026 die Mehrheit der 2024 erlassenen Vorgaben der „Carbon Pollution Standards“ für fossil befeuerte Kraftwerke aufgehoben. In einer am selben Tag veröffentlichten Begründung (Preamble) und einem Fact Sheet erklärt die Behörde, die vorhandenen Regelungen überschritten die ihr nach dem Clean Air Act zustehende Rechtsautorität und beruhe auf nicht hinreichend „demonstrierten“ technischen Vorgaben. Die Entscheidung enthält zugleich eine vorgeschlagene Regel, die darauf zielt, künftigen Regierungen die Wiederherstellung vergleichbarer Vorgaben zu erschweren. 14. September 2026 ist damit das konkrete Datum der Veröffentlichung und Rechtswirkung der Verwaltungsmaßnahme.

In den offiziellen Dokumenten nennt die Behörde ökonomische Entlastungen für die Energiebranche und beziffert im Fact Sheet erwartete Kosteneffekte über kommenden Jahre. Vertreterinnen und Vertreter der Environmental Protection Agency unterzeichneten die Preamble; Administrator Lee Zeldin tritt als Unterzeichnender auf. Parallel zur Aufhebung der meisten Bestimmungen schlägt die EPA vor, die verbleibenden Treibhausgas-Standards ebenfalls zu streichen oder neu zu interpretieren, um regulatorische Unsicherheiten zu vermeiden.

Kritikerinnen und Kritiker aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft sowie mehrere Umweltverbände weisen darauf hin, dass die aufgehobenen Vorgaben nach Agenturangaben sowohl erhebliche Klimavorteile als auch gesundheitliche Nutzen — etwa vermiedene Atemwegserkrankungen — erzielt hätten. Vertreter von Umweltverbänden kündigten unmittelbar rechtliche Schritte an. Rechtsverfahren sind bereits anhängig oder werden erwartet; auch Bezugnahmen auf jüngere Entscheidungen zur Endangerment Finding sind Teil der juristischen Debatte.

Die Entscheidung beeinflusst unmittelbar die nationale Klimapolitik, laufende Gerichtsverfahren und Debatten im Kongress. Die klare Trennung zwischen den Angaben der Behörde (Kosten- und Rechtsargumente) und den Einschätzungen Dritter (Klimarisiken, Gesundheitsfolgen) bleibt für die weitere Berichterstattung und mögliche Gerichtsentscheidungen zentral.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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