Das U.S. Department of Transportation (DOT) hat am 21. August 2026 über die Federal Transit Administration (FTA) 23 Projekte zur Modernisierung der Fährinfrastruktur ausgewählt. Das Fördervolumen beträgt rund 665 Millionen US‑Dollar und verteilt sich auf Vorhaben in 14 Bundesstaaten sowie den Amerikanischen Jungferninseln. Gefördert werden unter anderem Terminalausbau, der Ersatz veralteter Schiffe, emissionsarme Fähren, Lade- und Energielösungen sowie betriebliche Modernisierungen.
Die Mittel stammen aus drei FTA-Förderlinien: dem Passenger Ferry Program, dem Electric or Low‑Emitting Ferry Pilot Program und dem Ferry Service for Rural Communities Program. Nach FTA-Angaben wurden die Zuschläge projektbezogen vergeben; vor der Auszahlung sind regulär weitere Nachweise und die Unterzeichnung der individuellen Förderverträge erforderlich. Maßgeblich für Auswahl und Förderkonditionen ist die Notice of Funding Opportunity für FY 2026.
Die ausgewählten Projekte reichen von der Erneuerung von Anlegestellen und Wartungsanlagen über den Neubau und die Elektrifizierung von Fähren bis zu Maßnahmen zur Verbesserung von Zuverlässigkeit, Barrierefreiheit und Sicherheit. Die FTA verweist darauf, dass Umfang, Zeitpläne und technische Spezifikationen je Vorhaben variieren und in den Fördervereinbarungen konkretisiert werden. Empfänger sind öffentliche Betreiber und Verkehrsbehörden, die Fährdienste in urbanen Zentren und ländlichen Regionen sichern.
Politisch schließt die Vergabe an die im Infrastructure Investment and Jobs Act ausgeweitete Förderung für öffentliche Verkehrssysteme an. Ziel ist es, Investitionsstaus bei Häfen und Flotten abzubauen, die Verfügbarkeit von Verbindungen zu erhöhen und Emissionen im Fährverkehr zu senken. In der Praxis dürften kurzfristig Planungs- und Beschaffungsschritte dominieren; messbare Effekte auf Angebot, Pünktlichkeit und Betriebskosten werden voraussichtlich mit der Inbetriebnahme neuer Anlagen und Schiffe sichtbar. Konkrete Betriebsaufnahmen und Budgetauswirkungen werden von den jeweiligen Trägern mitgeteilt.
Die FTA betont, dass die jetzt bekanntgegebenen Auswahlentscheidungen keinen Anspruch auf sofortige Mittelabflüsse begründen. Ausschlaggebend sind die Erfüllung der Förderauflagen, einschließlich Sicherheits- und Cyberanforderungen, und die termingerechte Projektumsetzung. Aus der veröffentlichten Liste geht hervor, dass die Mittel sowohl große Flottenmodernisierungen als auch kleinere Infrastrukturmaßnahmen abdecken und so ein breites Spektrum regionaler Bedürfnisse adressieren.
Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).