Nach einer Ankündigung des US-Präsidenten vom 28. August 2026 haben die Vereinigten Staaten nach Angaben der Regierung und venezolanischer Stellen ein Abkommen mit Venezuela über die Nutzung großer Ölvorkommen geschlossen. Präsident Trump nannte die Vereinbarung in einem Post auf Truth Social „das größte Ölabkommen in der Weltgeschichte“; die venezolanische Interimspräsidentin Delcy Rodríguez bezeichnete das Abkommen am 29. August 2026 als „historisch“ und sprach von einer langfristigen Kooperation, in der Venezuela «Souveränität» über seine Ressourcen behalte. Diese Datumsangaben sind durch Regierungs- und Medienmitteilungen belegt. ([monorepo-sample1.nyt.net](https://monorepo-sample1.nyt.net/2026/08/28/business/trump-venezuela-oil-deal.html?utm_source=openai))
Nach den bislang verfügbaren Angaben sieht die Übereinkunft eine neue private Gesellschaft vor, der der Westen zufolge die Vereinigten Staaten eine effektive Produktionsbeteiligung von rund 55 Prozent zuschreiben. Die Vereinbarung soll mehrere Dutzend Felder betreffen und nach Medienberichten 65 Milliarden Barrel nachgewiesener Reserven betreffen; konkrete Eigentums- und Finanzierungsdetails sind in den veröffentlichten Kurzmitteilungen jedoch nicht vollständig dargelegt. Regierungsstellen der USA haben ergänzend erklärt, Sanktionen seien selektiv gelockert worden, um Transporte und Verkäufe von venezolanischem Rohöl zu ermöglichen. ([abcnews.com](https://abcnews.com/Business/wireStory/trumps-deal-giving-us-access-vast-oil-reserves-136058932?utm_source=openai))
Die Reaktionen sind geteilt: Vertreter der Trump-Administration und einige Kongressabgeordnete begrüßten das Abkommen als Beitrag zur Energieversorgung und zur Senkung der Benzinpreise. Kritiker, darunter venezolanische Oppositionelle und Fachleute für Energiepolitik, bezweifeln die rechtliche Beständigkeit der Vereinbarung und die Bereitschaft großer US-Ölkonzerne zu umfangreichen Investitionen angesichts Venezuelas politischer Instabilität und maroder Infrastruktur. Internationale Medien weisen darauf hin, dass zentrale Fragen – Laufzeit, rechtlicher Schutz für Investoren, Anteile zwischen Eigentum und Kaufrechten sowie die Rolle staatlicher Ölgesellschaften – bislang nicht öffentlich im Detail dokumentiert sind. ([washingtonpost.com](https://www.washingtonpost.com/world/2026/08/30/venezuela-vowed-not-hand-over-its-oil-trump-aims-grab-windfall//?utm_source=openai))
Kurzfristig dürfte die Ankündigung Druck auf die internationalen Ölpreise ausüben und politische Debatten im Kongress anheizen, da Fragen zu Kontinuität, Haftung und Sanktionen offen bleiben. Langfristig hängen mögliche Produktionssteigerungen in Venezuela von politischen Garantien, Investitionszusagen und technischen Wiederaufbauprogrammen ab. Ausweislich der geprüften Quellen gibt es derzeit keine vollständige, öffentlich zugängliche Vertragsfassung; zentrale Zahlen und Fristen stammen aus Regierungs- und Medienerklärungen vom 28. bis 30. August 2026. Aussagen in diesem Text sind auf diese Quellen zurückgeführt oder als politische Bewertungen gekennzeichnet. ([apnews.com](https://apnews.com/article/c229bc39b6e1a3d5dd16f7f9e67fef3f?utm_source=openai))
Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).