In den Vereinigten Staaten endet die Daylight Saving Time am Sonntag, 1. November 2026, um 2:00 Uhr Ortszeit. Die Uhren werden dann um eine Stunde zurückgestellt. Grundlage ist 15 U.S.C. § 260a; die föderale Zuständigkeit liegt beim Department of Transportation. Die Regel gilt landesweit in den Bundesstaaten und in Washington, D.C., die die saisonale Umstellung beibehalten.
Der terminliche Rahmen ist seit der letzten Anpassung festgelegt: Sommerzeit vom zweiten Sonntag im März bis zum ersten Sonntag im November. Für 2026 bedeutet das: Beginn am 8. März, Ende am 1. November, jeweils um 2:00 Uhr Ortszeit. Das National Institute of Standards and Technology und die U.S. Naval Observatory bestätigen diese Angaben und weisen darauf hin, dass die meisten vernetzten Geräte automatisch umstellen; eine manuelle Kontrolle von Wanduhren, Zeiterfassung und Kalendersystemen bleibt sinnvoll.
Ausnahmen bestehen weiterhin: Hawaii und nahezu ganz Arizona beobachten keine Umstellung; innerhalb Arizonas gilt die Sommerzeit nur in der Navajo Nation. Auch die Außengebiete American Samoa, Guam, die Nördlichen Marianen, Puerto Rico und die U.S. Virgin Islands wechseln nicht.
Arbeits- und Alltagsfolgen stehen regelmäßig im Fokus von Behörden und Fachgesellschaften. Die Umstellung kann in den ersten Tagen den Schlaf und die Leistungsfähigkeit beeinflussen, auch wenn der Wechsel im Herbst eine zusätzliche Stunde bringt. Empfohlen werden eine allmähliche Anpassung von Schlafenszeit und Licht am Morgen, konstante Aufstehzeiten sowie die Reduktion intensiver Bildschirmbeleuchtung vor dem Zubettgehen. Die American Academy of Sleep Medicine spricht sich aus gesundheitlichen Gründen langfristig für die Beibehaltung der Normalzeit aus; unabhängig davon bleibt eine vorausschauende Schlafhygiene die wirksamste kurzfristige Maßnahme.
Unternehmen sollten Schichtpläne, Zeiterfassung und betriebliche Prozesse vorab prüfen. Verkehrssicherheits- und Arbeitsmedizinexperten verweisen auf ein leicht erhöhtes Risiko für Fehler und Unfälle zu Wochenbeginn nach der Umstellung. Krankenhäuser, Notdienste und Leitstellen sollten Dienstpläne, Zeitstempel und Dokumentationsroutinen validieren. Betreiber zeitkritischer Infrastruktur und industrieller Steuerungen testen idealerweise zuvor die Behandlung der Zeitumstellung und sichern Konfigurationen.
Politisch bleibt das Thema umstritten. Mehrere Gesetzesinitiativen zur Abschaffung der halbjährlichen Umstellung haben bis zum 26. Oktober 2026 keine bundesweite Änderung bewirkt. Solange der Kongress keine neue Regel verabschiedet, gelten die bestehenden Termine und Verfahren fort.
Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).