Delaware

Verzögerte Erneuerung von Arbeitserlaubnissen bringt als Kinder Eingereiste in Delaware in Not

In Delaware berichten Betroffene am 1. September 2026 von langen Bearbeitungszeiten bei Verlängerungen der Arbeitserlaubnis, die zu Verdienstausfällen, Problemen bei Führerscheinverlängerungen und politischen Nachfragen an Bundesbehörden führen.

In Delaware klagen Empfängerinnen und Empfänger der Schutzregelung für als Kinder Eingereiste am 1. September 2026 über ungewöhnlich lange Wartezeiten bei der Verlängerung ihrer Arbeitserlaubnisse. Recherchen von Spotlight Delaware zufolge laufen bei Betroffenen in den kommenden Wochen Employment Authorization Documents (EAD) aus, ohne dass rechtzeitig neue Karten vorliegen. Dies führt zu unmittelbaren Folgen wie Arbeitsplatzverlust, abgelehnten Schichten, nicht verlängerbaren Führerscheinen und zusätzlichen Kosten für erneute Anträge oder Rechtsbeistand.

Die Bundesbehörde U.S. Citizenship and Immigration Services (USCIS) erinnert daran, Verlängerungen 150 bis 120 Tage vor Ablauf zu beantragen, räumt aber ein, dass die tatsächliche Bearbeitungsdauer variieren kann. USCIS verweist auf Online-Fallkonten, Service- und Hotline-Angebote sowie Hinweise zum DACA-Verlängerungsverfahren. Ein aktuelles USCIS-Bulletin enthält Verfahrenshinweise, nennt jedoch keine nach Service-Centern aufgeschlüsselten Bearbeitungszeiten. Berichte aus anderen Bundesstaaten, darunter Beiträge von KPBS, dokumentieren ebenfalls anhaltende Verzögerungen und zwischenzeitliche Beschäftigungsunterbrechungen.

Politische Nachfragen nehmen zu: Senatorin Patty Murray und weitere Mitglieder des Kongresses haben das Department of Homeland Security (DHS) um Auskunft zu Umfang, Ursachen und Abhilfe ersucht. In Schreiben und Fachanalysen werden als mögliche Gründe die Umstellung elektronischer Fallbearbeitung, zusätzliche zwischenbehördliche Prüfungen und Personalverschiebungen in Service-Centern genannt. Offizielle, landesweit konsistente Zahlen zu medianen oder maximalen Bearbeitungszeiten für Verlängerungen liegen öffentlich nur begrenzt vor; die geschilderten Wartezeiten beruhen vor allem auf Fallbeispielen, Medienberichten und Behördenhinweisen.

In Delaware entstehen dadurch administrative Kettenreaktionen. Ohne gültiges EAD dürfen Beschäftigte ihre Tätigkeit nicht fortsetzen; Arbeitgeber beenden vorübergehend Einsätze, bis ein neues Dokument vorliegt. Weil die Verlängerung des Führerscheins an die Gültigkeit des Aufenthalts- und Arbeitsnachweises gekoppelt ist, verschärfen Verzögerungen die berufliche Mobilitätsschwelle. Lokale Interessenvertretungen fordern deshalb kurzfristige Entlastungen, darunter priorisierte Bearbeitung nah am Ablaufdatum, mehr Transparenz zu Rückständen und eine nach Service-Centern differenzierte Statistik.

Beratungsstellen empfehlen Betroffenen, Fristen eng zu überwachen, Statusabfragen über das Online-Konto zu dokumentieren und bei drohendem Ablauf formelle Nachfragen zu stellen. Wo möglich, wird zu rechtlicher Beratung geraten, um etwaige Eil- oder Härtefallanträge zu prüfen. Die hier berichteten Auswirkungen sind durch Aussagen Betroffener, Mitteilungen von USCIS und Nachfragen aus dem Kongress belegt; weiterreichende Folgen bleiben Einschätzungen von Betroffenen und Interessenvertretungen.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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