Viking Mines hat am 20. August 2026 Fortschritte bei der Erzsortierung am Linka Tungsten Project in Nevada gemeldet. Laut jüngsten ASX-Mitteilungen liefen im ersten Halbjahr 2026 Versuche mit XRT-basierter Sortiertechnik und KI-gestützter Bildauswertung auf Material aus historischen Halden. In ersten Durchgängen wurden nach Unternehmensangaben bis zu 67,8 Prozent der eingespeisten Masse aus dem Conquest Pit und 56,1 Prozent aus dem Linka Stockpile in Produktströme abgetrennt. Detaillierte chemische Assays zu Gehalten und Rückgewinnungen stehen aus.
Die gemeldeten Resultate stützen sich auf Testarbeiten bei externen Einrichtungen unter Einsatz von TOMRA-Technologie. Viking Mines verweist in den ASX-Unterlagen auf sichtbare Scheelit-Anreicherungen unter UV-Licht in sortierten Fraktionen. Begleitende metallurgische Untersuchungen zu Schwerkraft- und Flotationspfaden ergaben demnach Konzentrate mit deutlich erhöhtem WO3-Gehalt gegenüber einem Ausgangsfeed von etwa 1,2 Prozent WO3; vollständige Datenpakete sollen mit den anstehenden Assays vorgelegt werden. Ergänzend berichtete das Unternehmen über eine konzeptionelle Verfahrensstudie, die mögliche Prozessrouten für das Projekt vergleicht und die Rolle einer vorgeschalteten Sortierung bewertet.
Erzsortierung per XRT und lernbasierter Bilderkennung wird international eingesetzt, um vor dem Zerkleinern niedrigere Mengen bei höherem Gehalt zu verarbeiten. Für das Linka Tungsten Project zielt der Ansatz auf die rasche und kosteneffiziente Vor-Konzentrierung von Haldenmaterial. Gelingt eine robuste, reproduzierbare Abtrennung, könnten Vorbehandlungskosten und Energiebedarf sinken und die Nutzung vorhandener Bestände wirtschaftlich werden. Das ist für den strategischen Rohstoff Wolfram relevant, dessen Versorgungssicherheit in den USA seit Längerem unter Beobachtung steht.
Offen bleibt die Übertragbarkeit der Labor- und Pilotläufe in den kontinuierlichen Betrieb sowie die Variabilität über unterschiedliche Materialtypen. Viking Mines kündigt weitere Variabilitätsreihen, Optimierungen bei Zerkleinerung und Flotation sowie ein nachgelagertes Bohrprogramm an. Bis zur Vorlage vollständiger, unabhängiger Assays und einer aktualisierten Aufbereitungskonzeption bleiben Aussagen zu Wirtschaftlichkeit, Skalierbarkeit und Zeitplan vorläufig. Das Unternehmen stellt in Aussicht, nach Abschluss der laufenden Prüfungen über das weitere Vorgehen zu entscheiden und die nächsten Schritte gegenüber der ASX zu berichten.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).