Die Dokumentation You Can See Everything über die verurteilte Theranos-Gründerin Elizabeth Holmes ist am 16. Oktober 2026 in den USA in die Kinos gekommen. Der Verleih A24 führt den Termin als offiziellen Start; große US-Medien berichteten im Vorfeld über die Festivalstationen und die Auswertung. Regie führen Nathan Fielder und Lance Oppenheim.
Der Film begleitet Holmes über einen Zeitraum von 34 Tagen unmittelbar vor ihrem Haftantritt im Mai 2023. Nach übereinstimmenden Berichten hatte die Produktion am 6. September 2026 eine unangekündigte Vorführung beim Telluride Film Festival und wurde am 30. September 2026 im Rahmen des New York Film Festival gezeigt. A24 veröffentlichte vor dem Kinostart Trailer- und Programmhinweise, die Inhalt und Regieteam bestätigten.
Holmes war im Anschluss an ein Bundesgerichtsverfahren wegen Betrugs zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Theranos hatte Anlegern und Partnern Bluttests mit minimalen Proben versprochen; das Geschäftsmodell brach zusammen, nachdem sich die Technologie als unzuverlässig erwiesen hatte. Der Film setzt an der persönlichen Schnittstelle von öffentlichem Fall und privatem Alltag an und zeigt, wie Holmes sich in den letzten Wochen vor der Meldung in einer Bundesstrafanstalt verhält.
Die Resonanz auf den Festivalvorführungen fiel aufmerksam aus. Medien würdigen, dass Fielder und Oppenheim mit dokumentarischen und inszenatorischen Verfahren arbeiten, die Nähe und Distanz zur Protagonistin zugleich ausloten. Zugleich wird diskutiert, ob eine derart intime Beobachtung einer verurteilten Unternehmerin den Blick auf die nachgewiesenen Taten verschieben könnte. Diese Bewertungen sind Kritik und Einordnung; sie sind nicht mit neuen juristischen Entwicklungen gleichzusetzen.
Nicht behauptet wird, dass der Film neue Beweise zu Ermittlungen liefert oder rechtliche Folgen auslöst. Aussagen über mögliche Preise, spätere Auswertungsformen oder internationale Starts bleiben Spekulation und liegen zum Veröffentlichungszeitpunkt dieses Berichts nicht als bestätigte Fakten vor. Maßgeblich für die Nachricht ist der nun erfolgte US-Kinostart, der durch A24 und mehrere überregionale Medienberichte belegbar ist.
You Can See Everything ist damit ein kulturell und wirtschaftlich beachteter Beitrag zur Aufarbeitung eines der bekanntesten Betrugsfälle im Silicon Valley. Die Kombination aus prominenter Figur, starkem Verleih und Festivalpräsenz begründet das überregionale Interesse.
Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).