Politik

Erbe des getöteten Anwalts Robert Wone: NeueGerichtliche Auseinandersetzung 20 Jahre nach dem Tod

Am 30. August 2026 legt eine Klage des Nachlasses neue Details zu einer stillen Vergleichsvereinbarung offen: Die Erben behaupten, ehemalige Beklagte hätten Zahlungen an den Robert E. Wone Memorial Trust nicht geleistet.

Der Nachlass des 2006 getöteten Anwalts Robert E. Wone hat im Mai 2026 vor dem Superior Court des District of Columbia eine Klage eingereicht, in der er behauptet, zwei der damals zivilrechtlich und strafrechtlich im Fokus stehenden Männer hätten vereinbarte Zahlungen an den Robert E. Wone Memorial Trust nicht erbracht. Diese gerichtliche Auseinandersetzung, über die die Washington Post am 30. August 2026 berichtete, bringt finanzielle Details eines seit 2011 vertraulich geschlossenen Vergleichs ans Licht und erneuert das öffentliche Interesse an dem ungeklärten Todesfall vom 2. August 2006. ([washingtonpost.com](https://www.washingtonpost.com/investigations/2026/08/30/20-years-later-new-dispute-emerges-over-notorious-dupont-circle-killing/?utm_source=openai))

Nach Angaben der Klageschrift verpflichtete sich Joseph Price, über 20 Jahre insgesamt 85.500 US‑Dollar zu zahlen, Victor Zaborsky 60.000 US‑Dollar; Stand 29. Mai 2026 wies die Klage aus, dass Price 56.893,75 US‑Dollar und Zaborsky 31.753,75 US‑Dollar an Rückständen, geplatzten Schecks, Gebühren und Zinsen schuldeten. Die Klägerin verlangt demnach die sofortige Fälligkeit des verbleibenden Restbetrags; die genaue Summe wurde öffentlich nicht genannt. Die Klage betrifft ausdrücklich Zahlungsverpflichtungen zugunsten des Trusts, der unter anderem Stipendien begründet hat. ([washingtonpost.com](https://www.washingtonpost.com/investigations/2026/08/30/20-years-later-new-dispute-emerges-over-notorious-dupont-circle-killing/?utm_source=openai))

Der Fall hat zugleich eine längerfristige Vorgeschichte: Am 2. August 2006 war Wone in einem Reihenhaus in Dupont Circle auf der Swann Street zu Gast; gegen Joseph Price, Victor Zaborsky und Dylan Ward erhob die Staatsanwaltschaft 2008 Anklage wegen Behinderung der Justiz, ein gemeinsamer Urteilsspruch von 2010 endete jedoch in einem Freispruch. Die Ermittlungen blieben ohne Anklage wegen Tötung; die Homicide Unit der Metropolitan Police führt den Fall weiterhin als offen. Im Jahr 2023 löste die für Peacock produzierte Dokumentation „Who Killed Robert Wone?“ neue Hinweise und eine Meldung bei der Polizei aus; die Spur führte nach Auskunft der Behörde bislang nicht zur Aufklärung. ([washingtonpost.com](https://www.washingtonpost.com/investigations/2026/08/30/20-years-later-new-dispute-emerges-over-notorious-dupont-circle-killing/?utm_source=openai))

Wone‑Gedenkfonds und akademische Förderungen sind in den vergangenen Jahren dennoch eingerichtet worden: 2023 wurde nach Angaben von Medienberichten ein „Robert E. Wone Scholarship Endowment“ an der College of William & Mary aufgelegt; Stipendien aus dem Trust wurden dort erstmals vergeben. Die jetzige Klage zielt nach dem veröffentlichten Bericht darauf ab, vertraglich vereinbarte Zuwendungen sicherzustellen, die die Fortführung dieser Förderung betreffen. ([washingtonpost.com](https://www.washingtonpost.com/investigations/2026/08/30/20-years-later-new-dispute-emerges-over-notorious-dupont-circle-killing/?utm_source=openai))

Die beteiligten Beschuldigten reagierten laut Berichten unterschiedlich: Price erklärte, er sei über die Einreichung nicht informiert, Zaborsky und Ward antworteten nicht auf Medienanfragen. Der Sprecher des D.C. Superior Court bestätigte dem Bericht zufolge bislang keinen vollumfänglichen Erhalt von Verfahrensantworten; Anhörungen wurden für Ende September 2026 terminiert. Aussagen, Beträge und Verfahrensschritte sind in der vorliegenden Berichterstattung durch Gerichtspapiere und Stellungnahmen Dritter belegt; strafrechtliche Fragen zur Todesursache bleiben dagegen weiterhin ungeklärt. ([washingtonpost.com](https://www.washingtonpost.com/investigations/2026/08/30/20-years-later-new-dispute-emerges-over-notorious-dupont-circle-killing/?utm_source=openai))

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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