Georgia

Georgia: Ex-Postbotin aus Smyrna zu zwei Jahren Bundeshaft verurteilt

Ein Bundesgericht in Atlanta hat am 25. August 2026 die frühere USPS-Zustellerin Melissa McAfee wegen Besitzes gestohlener Post zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Ermittler beziffern den Schaden auf mehr als eine Million US‑Dollar.

Ein Bundesgericht in Atlanta hat am 25. August 2026 die frühere Zustellerin des United States Postal Service, Melissa McAfee (44) aus Jonesboro, Georgia, zu zwei Jahren Haft verurteilt. Das Gericht ordnete zudem zwei Jahre supervised release an und verpflichtete McAfee zur Zahlung von Schadensersatz. Sie hatte sich am 14. Mai 2026 des Besitzes gestohlener Post schuldig bekannt (possession of stolen mail).

Nach Angaben des U.S. Attorney’s Office für den Northern District of Georgia ging dem Urteil eine mehrmonatige Untersuchung der USPS Office of Inspector General (USPS OIG) voraus. Auslöser waren Beschwerden aus dem Zustellgebiet Smyrna in Cobb County. Überwachungsvideos dokumentierten, wie McAfee auf ihrer Route Sendungen entnahm. Ermittler stellten fest, dass sie zwischen August 2022 und September 2024 insgesamt 171 Schecks im Wert von mehr als 1,035,000 US‑Dollar sowie 37 Geschenkkarten aus der Post entwendete. Bei der Durchsuchung ihres Wohnsitzes fanden Fahnder 145 der gestohlenen Schecks sowie weitere Beweismittel.

Die Staatsanwaltschaft führte aus, das Vorgehen habe das Vertrauen in die Integrität des Postverkehrs untergraben. Der Fall wurde bundesrechtlich verfolgt; die einschlägige Strafnorm ist 18 U.S.C. § 1708 (Diebstahl oder Besitz gestohlener Post). Das nun ausgesprochene Strafmaß spiegelt nach Darstellung der Behörden die Höhe des Schadens und die Dauer der Taten wider. Angaben zur konkreten Höhe des angeordneten Schadensersatzes wurden in der Mitteilung nicht im Detail ausgewiesen.

Der verhandelte Sachverhalt beschränkt sich auf McAfees Handlungen im Raum Smyrna. Hinweise auf ein größeres Netzwerk oder auf eine Verwendung der Schecks für weitergehende Betrugshandlungen enthält die Behördenmitteilung nicht. Die Zurechnung der festgestellten Taten zu McAfee beruht auf Videoaufnahmen, sichergestellten Beweisstücken und ihrem Geständnis. Prognosen zu zivilrechtlichen Ansprüchen von Betroffenen liegen nicht vor.

In den vergangenen Jahren häufen sich in Nordgeorgien bundesrechtlich verfolgte Fälle von Postdiebstahl, teils auch mit Blick auf manipulierte oder abgefangene Schecks. Strafverfolgungsbehörden verweisen regelmäßig auf die Zusammenarbeit von Bundes-, Landes- und Lokalstellen, um derartige Delikte zu unterbinden und das Vertrauen in den Postdienst abzusichern. Der jetzt abgeschlossene Fall aus Smyrna ist ein weiteres Beispiel für dieses Vorgehen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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