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Kalshi sperrt George Santos lebenslang wegen Marktmanipulation

Der Prognosemarkt Kalshi hat den früheren Abgeordneten George Santos am 31. August 2026 dauerhaft ausgeschlossen. Zuvor hatte die US‑Derivateaufsicht CFTC ihm Marktmanipulation bei einer Wette zur State of the Union vorgeworfen und eine Dreijahressperre…

Der US‑Prognosemarkt Kalshi hat den früheren Kongressabgeordneten George Santos am 31. August 2026 lebenslang von seiner Handelsplattform ausgeschlossen. Das Unternehmen teilte mit, die Maßnahme folge einer internen Untersuchung, die den Verdacht von Manipulationen im Zusammenhang mit einem Kontrakt zur Teilnahme an der State of the Union erhärtet habe. Santos habe zudem nicht in angemessenem Umfang kooperiert, begründete Kalshi den Schritt. Die Sperre gilt sofort und umfasst jede direkte oder indirekte Nutzung der Dienste.

Der Plattformbeschluss steht im Kontext einer bereits zuvor ergangenen Maßnahme der Bundesaufsicht. Die Commodity Futures Trading Commission warf Santos in einer Verfügung vom 31. Juli 2026 vor, zwischen dem 12. und 25. Februar 2026 auf einem Kalshi‑Kontrakt mit dem Titel „Wer wird bei der State of the Union anwesend sein?“ gehandelt und den Markt durch falsche oder auslassende Angaben zu seiner eigenen Anwesenheit beeinflusst zu haben. Die CFTC ordnete die Rückzahlung von Gewinnen in Höhe von 17.569,98 US‑Dollar sowie eine zivilrechtliche Geldbuße von 17.500 US‑Dollar an und verhängte eine dreijährige Handelssperre. Die Behörde führt aus, dass öffentliche Äußerungen in sozialen Medien Kursbewegungen ausgelöst hätten, von denen Santos profitierte.

Kalshi verwies zur Begründung der nun verhängten lebenslangen Sperre auf die Erfordernisse der Marktintegrität und der Einhaltung aufsichtsrechtlicher Pflichten unter der Aufsicht der CFTC. Mehrere Medien berichteten am 31. August 2026 über die Entscheidung und zitierten Stellungnahmen des Unternehmens. In einigen Berichten war zusätzlich von einer Einbehaltung von Guthaben die Rede; Kalshi nannte in seiner Mitteilung keine Summe, Medien schätzten den Betrag auf rund 71.000 US‑Dollar. Diese Angabe ist unabhängig nicht amtlich bestätigt.

Der Fall verdeutlicht die wachsende Aufmerksamkeit von Aufsichtsbehörden und Plattformbetreibern für mögliche Missbrauchsfälle in elektronischen Prognosemärkten. Die CFTC hatte 2026 wiederholt vor Risiken durch die Nutzung nichtöffentlicher Informationen und irreführender Kommunikation gewarnt und in mehreren Fällen Sanktionen verhängt. Während behördliche Verfügungen wie im Fall Santos rechtsverbindliche Standards setzen, ergänzen plattformseitige Eingriffe wie der dauerhafte Ausschluss die Durchsetzung, werfen aber Fragen nach Prüfstandards, Transparenz interner Ermittlungen und der Verhältnismäßigkeit auf.

Faktisch bestätigt sind die CFTC‑Verfügung vom 31. Juli 2026 einschließlich der genannten Geldbeträge und der dreijährigen Sperre sowie der am 31. August 2026 von Kalshi verkündete dauerhafte Ausschluss. Einschätzungen zu möglichen weiteren regulatorischen Schritten liegen derzeit nicht vor.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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