Nach Prüfung amtlicher und fachlicher Quellen lässt sich der Ursprung des Namens „Koocanusa“ präzise belegen: Die Bezeichnung entstand im Zusammenhang mit der Flutung des Kootenay‑/Kootenai‑Flusstals durch den Libby‑Dam und wurde in einem Namenswettbewerb als Kunstwort aus den Teilen Koo(tenai), Can(ada) und USA vorgeschlagen und angenommen. Die britisch‑kolumbianische Geographische Namensdatenbank führt die Entstehung und die Erklärung des Wortes an; dort heißt es, die Bezeichnung sei die Gewinneridee eines Wettbewerbs und habe bei den Siedlern Akzeptanz gefunden. (Stand: Recherchen am 29. August 2026). ([apps.gov.bc.ca](https://apps.gov.bc.ca/pub/bcgnws/names/6242.html?utm_source=openai))
Die United States Army Corps of Engineers (Seattle District) und Dienststellen des United States Geological Survey beschreiben Lake/Reservoir Koocanusa als das durch den Libby Dam stautreibende Gewässer; der Bau des Damms in den frühen 1970er Jahren führte 1974/1975 zur Bildung des Reservoirs, das sich bis in das südöstliche British Columbia erstreckt. In amtlichen Darstellungen wird die Namensbildung ebenfalls als Zusammensetzung aus „Kootenai/Kootenay – Canada – USA“ erklärt. Damit ist „Koocanusa“ nicht eine indigene Wortschöpfung, sondern ein moderner Portmanteau‑Name, der auf die transnationale Lage des Stausees Bezug nimmt. ([nwd.usace.army.mil](https://www.nwd.usace.army.mil/Fact-Sheets/Article/3485224/libby-dam-and-lake-koocanusa/?utm_source=openai))
Zur Person, die den Namen eingereicht haben soll, finden sich in der Sekundärliteratur teils abweichende Lokalangaben (Rexford, Eureka). Das kanadische Namensregister nennt eine Gewinnerin des Wettbewerbs; Kongressdokumente der Vereinigten Staaten verweisen ebenfalls auf die Herkunft des Wortes aus den Bausteinen Kootenai, Canada und USA. Für die Angabe eines konkreten Wohnorts der Einsenderin weichen heutige Webseiten lokaler Organisationen teilweise voneinander ab; belastbare Primärquellen identifizieren jedoch eindeutig den Wettbewerbscharakter und die erklärende Zusammensetzung des Namens. ([apps.gov.bc.ca](https://apps.gov.bc.ca/pub/bcgnws/names/6242.html?utm_source=openai))
Bedeutung und Folgen: Der Name markiert sachlich die grenzüberschreitende Natur des Reservoirs und wird seither in technischen, hydrologischen und touristischen Veröffentlichungen verwendet. Wissenschaftliche Arbeiten und Behördenberichte, unter anderem zur Wasser‑ und Sedimentdynamik sowie zur Belastung durch Bergbau‑Einträge, verwenden „Koocanusa“ konsistent für das transnationale Gewässer, wodurch der Begriff Teil der fachlichen und politischen Auseinandersetzung um Wasserqualität und Grenzraummanagement wurde. ([usgs.gov](https://www.usgs.gov/centers/wyoming-montana-water-science-center/science/assessing-effects-mining-transboundary?utm_source=openai))
Tatsachen, zugeschriebene Aussagen und Unsicherheiten sind getrennt: Die Entstehung des Namens durch einen Wettbewerb und seine Ableitung aus Kootenai/Kootenay, Canada und USA sind durch amtliche Register und US‑Behörden belegt; die genaue Identität und der genaue Wohnort der namentlich genannten Gewinnerin sind in den verfügbaren Onlinequellen unterschiedlich angegeben und damit für eine endgültige Namensnennung nicht einheitlich belegt.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).