Wissenschaft & Technik

NASA bestätigt Fortschritte beim Kernreaktor für Space Reactor One Freedom – Start Ende 2028 avisiert

Am 20. Oktober 2026 meldete die NASA Fortschritte beim Kernkraftmodul ihres Space Reactor One Freedom. Vertragliche Schritte zur Lieferung des geschlossenen Brayton‑Leistungskonverters wurden abgeschlossen; als Zieltermin bleibt Ende 2028 angegeben.

Kurzmeldung

Die National Aeronautics and Space Administration (NASA) hat am 20. Oktober 2026 konkrete Fortschritte beim nuklearen Leistungsteil ihres Projekts Space Reactor One Freedom bekanntgegeben. Die Agentur beschreibt das Vorhaben als Demonstrator für fissionsbetriebene Raumfahrttechnik außerhalb des Erdorbits und nennt als wissenschaftliche Nutzlast das Projekt SkyFall, das Mars-Explorationstechnologie erproben soll. Nach der Pressemitteilung haben NASA und Partner mehrere Vertragsentscheidungen getroffen, um die Entwicklung des sogenannten nuclear power module zu beschleunigen (Stand: 20. Oktober 2026).

Kerninformation der Mitteilung ist, dass Sierra Lobo Inc. den geschlossenen Brayton‑Kreislauf zur Leistungskonversion liefern wird. Dieses System wandelt Wärme aus dem Fissionsreaktor in elektrische Energie, die den nuklearelektrischen Antrieb und Bordsysteme versorgt. Öffentliche Vergabeunterlagen weisen eine im August 2026 vergebene Delivery Order an Sierra Lobo aus; die Auftragswerte werden in den Dokumenten angegeben. Parallel verantwortet das Idaho National Laboratory im Auftrag des Department of Energy (DOE) das Reaktordesign. Dort veröffentlichte Notices zu Strahlenschutzabschirmungen und konstruktiven Voraussetzungen bestätigen die Einbindung der DOE‑Strukturen in die Fertigungs- und Prüfplanung.

NASA und DOE betonen in ihren Mitteilungen, dass der Reaktor bis nach Verlassen des Erdorbits inaktiv bleibt und dass umfassende Sicherheitsprüfungen, interagierende behördliche Reviews sowie kontinuierliche Aufsicht vorgesehen sind. Die Agentur nennt weiterhin als Zielzeitraum für den Erststart „Ende 2028“, bezeichnet diesen Zeitplan aber als vorläufig und abhängig von weiteren Vergaben, Tests und regulatorischen Genehmigungen. Öffentlich verfügbare Projektdokumente und Ausschreibungen stützen die Darstellung, lassen jedoch Spielraum für Änderungen bei Kosten und Zeitplan, etwa durch zusätzliche Prüfanforderungen oder parlamentarische Haushaltsentscheidungen.

Bewertung: Die Meldung ist durch offizielle NASA‑Verlautbarungen sowie durch Einträge in bundesstaatlichen Ausschreibungs- und Vergabedatenbanken belegt und damit als verlässlich einzustufen. Für endgültige Aussagen zu Startdatum, Gesamtkosten und Betriebsmodus sind künftige Vertragsveröffentlichungen und regulatorische Prüfberichte zu erwarten.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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