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National Transportation Safety Board: White‑House-Bauarbeiten schwächten Funk und führten zu Beinahe-Zusammenstoß mit Marine One

Ein vorläufiger Bericht des National Transportation Safety Board vom 27. August 2026 nennt eingeschränkte Funkverbindungen infolge von Bauarbeiten am Weißen Haus als Mitursache für ein verringertes Mindestabstandsereignis zwischen Marine One und einem Verkehrsflugzeug am…

Kurzmeldung

Das National Transportation Safety Board (NTSB) legt in einem vorläufigen Bericht vom 27. August 2026 dar, dass temporäre Startpositionen auf The Ellipse während laufender Bauarbeiten am Weißes Haus die Funkverbindung zwischen dem Präsidentenhubschrauber Marine One und der Flugsicherung beeinträchtigten. Am 4. August 2026 kam es demnach nördlich des Ronald Reagan Washington National Airport zu einem „loss of separation“ zwischen Marine One und einem abhebenden Passagierflugzeug; Personen wurden nicht verletzt.

Der Bericht stützt sich auf zertifizierte Sprechfunkmitschnitte der Flugsicherung und Radaraufzeichnungen der Federal Aviation Administration. Demnach sendete die Besatzung von Marine One mehrere Funksprüche; ein erster Ruf sei nicht empfangen worden, ein weiterer sei unverständlich gewesen. FAA-Techniker führten anschließend eine Reichweiten‑ und Sichtbarkeitsanalyse durch und stellten fest, dass von der temporären Abflugposition auf The Ellipse keine ausreichende direkte Sichtverbindung zu dem Bodenempfänger bestand. Diese Einschränkung entstand nach Angaben des Berichts infolge von Änderungen am Weißen Haus‑Gelände im Zusammenhang mit den Bauarbeiten.

Weil die vorgeschriebene frühzeitige Abmeldung vor dem Start nicht zuverlässig übermittelt wurde, wurde die für solche Vorgänge vorgesehene Startpause am Flughafen nicht rechtzeitig umgesetzt. Das beteiligte Verkehrsflugzeug wurde in Medienberichten als Flug einer Regionalgesellschaft (Envoy Air) genannt; die NTSB führt diese Angabe nicht als Kernbestandteil der technischen Unterlagen an. Die Marinefliegereinheit HMX-1 und FAA‑Techniker verlagerten nach dem Vorfall betroffene Funkanlagen und führten zusätzliche Systemtests durch.

Der NTSB‑Bericht beschreibt die Verkettung technischer, verfahrensbezogener und infrastruktureller Faktoren in einem besonders sensiblen Luftraum und betont die Notwendigkeit, temporäre Änderungen an Abflugorten und Funkinfrastruktur vor dem Einsatz unter realen Bedingungen zu prüfen. Die Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen; abschließende Ursachenfeststellungen und mögliche Sicherheitsempfehlungen stehen noch aus. Behörden und Betreiber wurden aufgefordert, Funkabdeckung, Abläufe und Koordination bei besonderen Operationen so zu gestalten, dass vorgeschriebene Schutzabstände jederzeit eingehalten werden können.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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