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Polizist in Columbia nach Einsatz wegen häuslicher Gewalt erschossen

In Columbia, South Carolina, ist am 29. August 2026 ein 29-jähriger Polizeibeamter nach einem Einsatz zu häuslicher Gewalt erschossen worden. Ein weiterer Beamter wurde verletzt, der mutmaßliche Schütze starb ebenfalls.

In Columbia im US-Bundesstaat South Carolina ist am 29. August 2026 ein 29-jähriger Polizist bei einem Einsatz getötet worden. Ein weiterer Beamter wurde verletzt. Der mutmaßliche Schütze, ein 33-jähriger Mann, kam ebenfalls ums Leben. Das bestätigte Columbia Police Chief Skip Holbrook am Abend in einer Pressekonferenz.

Nach Angaben der Behörden ging gegen 9.27 Uhr Ortszeit ein Notruf wegen häuslicher Gewalt ein. Eine Anruferin verwies auf eine bestehende Schutzanordnung gegen den gemeldeten Mann und übermittelte seinen Namen sowie eine Fahrzeugbeschreibung. Zunächst fuhren Streifen zu der angegebenen Adresse. Wenig später wurden weitere Einheiten zu einem anderen Ort nahe dem Southeast Park gerufen, weil dort eine Person gesehen worden sei, die auf die Beschreibung passe. Beim Eintreffen der Polizei kam es laut Columbia Police Department zu Schüssen. Der 29-jährige Beamte Christopher DeLong Jr. erlag noch am Einsatzort oder im Verlauf des Tages seinen Verletzungen. Der zweite verletzte Beamte befindet sich den Behörden zufolge in stabilem Zustand.

Der mutmaßliche Schütze wurde am Tatort tot aufgefunden. Details zur Schussabfolge, zur Frage, wer zuerst das Feuer eröffnete, und zu ballistischen Befunden liegen noch nicht vor. Die South Carolina Law Enforcement Division (SLED) hat wie in solchen Lagen üblich die unabhängige Untersuchung eines Polizeieinsatzes mit Schussabgaben übernommen. Ermittler der SLED sowie das Richland County Sheriff’s Department sichern Spuren und werten Video- und Funkprotokolle aus.

Holbrook würdigte den getöteten Beamten und nannte die Trauer in der Dienststelle. Nach übereinstimmenden lokalen Medienberichten trat DeLong 2024 in den Dienst des Columbia Police Department ein und schloss im Januar 2025 die Polizeiakademie ab. Namen von Angehörigen wurden nicht veröffentlicht.

Einsätze wegen häuslicher Gewalt zählen in den Vereinigten Staaten regelmäßig zu den gefährlichsten Routinefahrten der Polizei. Sie erfordern meist ein schnelles Eingreifen, treffen die Beteiligten aber oft in hoch eskalierten Situationen. In South Carolina ist die SLED standardmäßig eingebunden, wenn es bei einem Polizeieinsatz zu Schussabgaben oder Verletzten kommt, um Vorgänge außerhalb der betroffenen Dienststelle zu prüfen.

Aussagen über ein konkretes Motiv oder mögliche disziplinarische Konsequenzen wären derzeit Spekulation. Die Behörden machten keine Angaben zu einer möglichen Vorgeschichte zwischen den Beteiligten über die gemeldete Schutzanordnung hinaus. Weitere gesicherte Informationen sind von der laufenden Untersuchung zu erwarten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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